Donnerstag, 24. Juli 2014
Laufen verbindet....
...im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Freundschaftslauf von Renchen-Ulm nach Rheinau-Linx verbindet aus alter Tradition die beiden Orte sowie die Familienbrauerei Bauhöfer und die Hausbaufirma WeberHaus. Denn der Häuselbauer Hans Weber stammt aus Linx und seine jetzige Ehefrau aus Ulm.
Aus der Idee der beiden Firmen mit Hilfe des Vereins laufendhelfen.de von Brigitte und Rudolf Mahlburg entstand so der Freundschaftslauf zu Gunsten eines sozialen Zweckes.
Gestartet war die Läuferschar beim Bierbrauer Bauhöfer. Ziel der Läufer war die World-of-Living im Erlenpark vom Häuselbauer Weber. Die Walker starteten in Achern-Wagshurst um gemeinsam mit den Läufern im Ziel ein zu laufen. Der etwas andere Lauf, zwar mit Start und Ziel aber ohne Zeitdruck, ohne Wettkampfstress und ohne Zeitnahme wurde in einer Gruppe durchgeführt.
Es war ein Freundschaftslauf im wahrsten Sinne des Wortes. War es das Laufen, das zwei Menschen mit einander verband oder war es einfach nur der Funke der Herzen, der übersprang. Egal - bei der Nach-der-Lauf-Feier in der World of Living kamen sich zwei Menschen näher und verbrachten noch einen langen Tanzabend mit einander. Laufen verbindet und auch die Idee von laufendhelfen bekam eine andere, aber schöne Bedeutung. Hoffen wir, dass das Band der Beiden noch lange hält.
Nicht nur das verliebte Paar sondern auch die drei Sozialpartner "Förderverein für krebskranke Kinder Freiburg"; die "Lebenhilfe" und der Verein "Benni-und-Co" profitierten vom Freundschaftslauf.
6000 Euro wurden in die Kasse gelaufen und auf die drei Sozialpartner gleichmässig verteilt.
Schaun wir mal, was beim nächsten Freundschaftslauf 2015 so alles geschieht - laufen verbindet eben Menschen und deren Herzen.
Ein Dankeschön an alle, die zu diesem tollen Lauf beigetragen haben - es hat viel Spass gemacht dabei zu sein und gemeinsam auch mit Nichtbehinderten den Lauf zu geniessen.
Mittwoch, 26. Februar 2014
Von Hasli nach Hasli...
lautet das Motto des zwanglosen Ultralaufes von Haslach im Kinzigtal nach Haslach im Renchtal.
Ablauf:
08.00 Uhr treffen der Läufer und Walker bei Brigitta Welle, Untere Maien 14 in Haslach bei Oberkirch
08.20 Uhr fahren wir an den Bahnhof in Oberkirch
08.42 Uhr fährt uns die OSB-Bahn nach Haslach im Kinzigtal
09.02 Uhr Zwischenhalt in Offenburg
09.12 Uhr Zwischenhalt in Gengenbach - hier steigen die Walker aus
09.25 Uhr Ankunft am Bahnhof in Haslach - Kinzigtal
Jeder trägt das, was er für unterwegs brauch selbst mit sich. Kleingeld für Bahnhfahrkarte und Vesper in der Kornebene nicht vergessen
Laufstrecke - Läufer:
Bahnhof Haslach i.K, Kinzigtalradweg, Schwimmbad Biberach, Kandelhöhenweg, Kornebene, Moos, Oberkirch, Haslach i. Renchtal
Laufstrecke - Walker:
Bahnhof Gengenbach, Kandelhöhenweg, Kornebene, Moos, Oberkirch
Abschluss bei Brigitta und Robert
Bitte Anmelden bei: daddywelle@aol.com
Ablauf:
08.00 Uhr treffen der Läufer und Walker bei Brigitta Welle, Untere Maien 14 in Haslach bei Oberkirch
08.20 Uhr fahren wir an den Bahnhof in Oberkirch
08.42 Uhr fährt uns die OSB-Bahn nach Haslach im Kinzigtal
09.02 Uhr Zwischenhalt in Offenburg
09.12 Uhr Zwischenhalt in Gengenbach - hier steigen die Walker aus
09.25 Uhr Ankunft am Bahnhof in Haslach - Kinzigtal
Jeder trägt das, was er für unterwegs brauch selbst mit sich. Kleingeld für Bahnhfahrkarte und Vesper in der Kornebene nicht vergessen
Laufstrecke - Läufer:
Bahnhof Haslach i.K, Kinzigtalradweg, Schwimmbad Biberach, Kandelhöhenweg, Kornebene, Moos, Oberkirch, Haslach i. Renchtal
Laufstrecke - Walker:
Bahnhof Gengenbach, Kandelhöhenweg, Kornebene, Moos, Oberkirch
Abschluss bei Brigitta und Robert
Bitte Anmelden bei: daddywelle@aol.com
Samstag, 8. Februar 2014
Sag niemals NIE
....das etwas andere Training
Das Thermometer zeigt 1 Grad über
Null an. Die Autoscheiben sind leicht mit Frost bedeckt und das Gras knistert
beim Drüberlaufen unter den Füssen wie zerbrechende Salzstangen. Es ist dunkel.
Nur die Sterne leuchten am Himmel. Ein leichter kalter Wind weht und auf der
Badewanne im Garten, in der das Regenwasser gesammtelt wird ist eine dünne
Eisschicht.
Nur mit einem Badetuch bekleidet
stehe ich vor dieser Badewanne. Ich lege das Handtuch ab, breche die dünne
Eisschicht auf , werfe die Eisplättchen in den Garten und tauche meine Arme bis
zu den Schultern in das kalte Wasser. Es fühlt sich angenehm an. Die dünne
Eisschicht hat das Ausskühlen des Wassers ein wenig verhindert. Mit meinen
Händen reibe ich mir den Brustkorb mit dem kalten Wasser ein. Ich steige über
den Rand in die Wanne, knie mich so weit wie möglich nach unten, bis auch der
Brustkorb im Wasser eingetaucht ist. Der Atem- und Herzrythmus werden
schlagartig schneller. Nach wenigen Sekunden hat sich alles beruhigt. Die Kälte
des Wassers ist im ersten Moment kaum zu spüren. Ich warte bis sich die Atmung
und der Herzschlag beruhigen, verweile noch 2 – 3 Sekunden ruhig im Wasser und
steige dann wieder aus der Wanne.
Es ist kalt. Es ist jedoch eine
Kälte, die erstaunlicher weise sehr angenehm ist. Ich tupfe mich mit einem
Handtuch ab. Jetzt überzieht eine wohlige Wärme meinen Körper. Den kalten Wind
um mich herum empfinde ich angenehm. Ich friere nicht – im Gegenteil – ich
spüre die Kälte der Nacht nicht. Es ist schön Warm, sehr angenehm warm.
Ich wiederhole den Vorgang
nochmal. Jetzt wird die Wärme danach noch intensiver. Es ist ein
unbeschreibliches Gefühl, bei nur einem Grad über Null mit einem Handtuch
bekleidet in der Nacht zu stehen und nicht zu frieren. Es ist eine Wärme, die
tief von innen heraus kommt und mich von den Füssen bis zum Kopf einkleidet wie
ein zweiter Mantel. Ich geniesse dieses Gefühl und bleibe noch ein paar Minuten
in der „Kälte“ der Nacht stehen – es ist herrlich und verlangt nach
Widerholung.
Die Widerholung folgt morgen
Abend wieder. Ich widerhole das gleiche Ritual und bin jedes Mal stolz darauf,
das „Eisbaden“ geschafft zu haben und verlange regelrecht nach dieser wohligen
Wärme danach.
Sei 12. Januar 2014 tauche ich
jeden Abend, bei jedem Wetter in die Wanne im Garten ein
Bis zu jenem Tag war es für mich
unvorstellbar, in Wasser ein zu tauchen, welches Kälter als 30 Grad plus war.
Niemals werde ich so was tun, war bis dahin meine feste Überzeugung. Der 12.
Januar 2014 veränderte meine Einstellung radikal.
An jenem Januartag waren wir auf
Einladung von Rita beim Neujahrsschwimmen in der World of Living von Weberhaus
in Rheinau-Linx dabei. Für Petra und mich war es das erste Mal bei nur 6 Grad
Aussentemperatur in nur 4 Grad „warmes“ Wasser zu gehen und dort ein Runde zu
schwimmen.
Der Bericht über das
Neujahrsschwimmen folgt noch.
Sonntag, 17. November 2013
Hornisgrindelauf
oder Schwarzwaldultra oder Schneetreiben auf der Hornisgrinde
Nicola Wahl
Es war Sonntag, der 10. November 2013
kurz vor 8 Uhr, als ich bei strömendem Regen mein Auto am Sportplatz Oberachern
parkte. Allmählich trafen auch die anderen Läufer ein, die mit Eddi den
heutigen Lauftag verbringen wollten. Trotz der trüben Aussichten standen 45 Kilometer
auf dem Programm. Dieser „kurze“ Ultra, wie ihn Eddi liebevoll auf seiner
Homepage umschrieb, ging auf den höchsten Berg des Nordschwarzwalds, die 1163 m
hohe Hornisgrinde. Natürlich nahmen wir nicht den direkten und auch nicht den
einfachsten Weg, wir wollten ja auch die schöne Landschaft zwischen Achern und
der Schwarzwaldhochstraße erleben. Für unterwegs hatten wir unsere Rucksäcke mit allem Wichtigen - ganz
wichtig trockene Ersatzkleidung - vollgepackt. Mit dem Schwarzwaldultra wollten
wir mit einer Spende das Projekt „Wassertropfen“ der Förderstiftung Kork
unterstützen.
Und Wassertropfen gab es heute wahrlich genug, als wir uns dann
kurz nach 8 Uhr auf den Weg machten. Auf breiten Wegen liefen wir in Richtung
Sasbachwalden, wo wir durch die Gaishöll-Wasserfälle die sanften Hügel verließen.
Der Weg schlängelte sich durch eine teils enge Schlucht mit riesigen,
moosbewachsenen Felsen und einem imposanten Wasserlauf. Dabei stiegen wir über
schlappe 225 Felsstufen und wechselten in 13 Brücken von einer Talseite auf die
andere. Doch Vorsicht war hier geboten, um nicht auf den feuchten und
glitschigen Steinen, Felsen und den Holzbrücken auszurutschen.
Tiefhängende Wolken verdeckten dann
in Bischenberg am Ende der Gaishöll-Wasserfälle die Aussicht in die Rheinebene. Dafür begrüßte uns ein Schild
mit folgender Aufschrift
- noch ein bisschen früh für den
Nachmittagskaffee!
Schmale, steile Pfade brachten uns dann nach einem guten
Kilometer zur Burg Hohritt (700 m ü.NN), einer 2010 renovierten Ferienanlage
mitten im Wald. Bis zur Glashütte im Laufbachtal verloren wir die gewonnenen Höhenmeter,
um uns dann auch noch einmal 200 Höhenmeter zum Hardsteinkreuz hinauf zu kämpfen.
Eigentlich gab es hier entlang dieses Wanderweges zwei lohnenswerte Aussichtpunkte,
den Hirschfelsen und den Hartfelsen. Doch heute war alles grau in grau! Kurz
nach der Wegkreuzung am Hartsteinkreuz verliefen wir uns. Dank meinem Navi mit
dem gespeicherten Track trafen wir nach knappen 2 Kilometern wieder auf unsere
Strecke am Parkplatz Wittig. Durch mannhohes Gehölz und Gräsern liefen wir auf
einem schmalen Pfad direkt nach Untermatt. Noch immer regnete es zeitweise sehr
heftig, doch mit zunehmenden Höhenmetern ging der Regen in Schnee über und die
Gräser, Sträucher und Bäume hatten ein dünnes, weißes Häubchen. Noch war der
Schnee auf dem Weg sehr nass und durch den ausgiebigen Regen der vergangenen
Tage waren die Pfade sehr aufgeweicht und von vielen Pfützen durchsetzt.
Kurz vor 12 Uhr erreichten wir Untersmatt, direkt an der
Schwarzwaldhochstraße auf 930 m ü.NN. Die beiden Skihänge von Untersmatt hatten
bereits eine weiße Schneedecke. Ein kurzer Stopp unter einem Pavillon brachte
uns zumindest ins Trockene, der ein oder andere wollte sich ein trockenes Shirt
überstreifen. Eine kurze Diskussion zum weiteren Streckenverlauf überzeugte
Eddi, dass wir auf direktem Weg zum Seibelseckle laufen und den Abstecher nach
Hundseck und zurück über den Hochkopf auslassen wollten.
Danach sollte es zurück nach Oberachern gehen, aber natürlich wieder
nicht auf direktem Weg, das wäre doch zu langweilig! Um dem Namen „Hornisgrindelauf“
gerecht zu werden, erklommen wir nun frisch gestärkt die Hornisgrinde, unserem heutigen
höchsten Punkt. Hinauf ging es über einen steilen Pfad zum Dreifürstenstein,
einer großen Felsplatte als Grenzstein zwischen Baden, Württemberg und
Straßburg. Nur wenige Meter trennten uns noch vom Hornisgrindegipfel, den wir
über den schneebedeckten Holzsteg durch Feuchtheiden („Grinden“) und das
Hochmoor erreichten. Die Hornisgrinde ist ein baumfreies Hochplateau und bietet
eigentlich bei schönem Wetter eine herrliche Aussicht. Heute sahen wir aber nur
Weiß in alle Richtungen: Dichter Schneefall aus weißgrauen Wolken, dazu die
schneebedeckte Hochfläche auf dem Gipfel und dann noch alles im Nebel gehüllt.
Glücklicherweise hoben sich der Bismarkturm etwas vom vorherrschenden Weiß ab.
Im dichten Schneetreiben war es äußerst ungemütlich auf dem
Hochplateau der Hornisgrinde, so dass wir schnell den Abstieg in Angriff
nahmen. Auf dem „Geröllweg“ ging es in etwa 1000 m und fast in einem Stück auf
kürzestem Weg hinunter in die Rheinebene. Der steile Pfad war mit einer dicken
Schneedecke bedeckt, der eine griffige Unterlage zum Laufen bot. Allerdings war
auch hier Vorsicht geboten, dass wir nicht ausrutschten und vom schmalen Weg
abkamen.
Über Breitenbrunnen bis Hohritt hatten wir die meisten
Bergabhöhenmeter hinter uns. Erst in Hohritt ging der Schnee in rutschigen
Matsch über und der Rückweg nach Oberachern war so grau und verregnet wie am
Morgen. Ab Hohritt war dann dieser Streckenabschnitt identisch zu den ersten
Kilometern. Auch wenn wir vorsichtshalber unsere Stirnlampe und Warnweste
eingepackt hatten, waren wir noch vor einbrechender Dunkelheit am Parkplatz bei
unseren Autos. Unser Navi zeigte uns dann die Tagesleistung, knapp 40 Kilometer
Streckenlänge und etwa 1600 Höhenmeter bergauf und bergab. Einige nutzten die
Duschen am Sportplatz Oberachern, um endlich aus den nassen Laufklamotten raus
zu kommen, bevor sie nach Hause fuhren.
Danke an Eddi für die tolle Runde auf die verschneite Hornisgrinde
und den anderen Mitstreitern für den kurzweiligen Tag im Nordschwarzwald!
Samstag, 16. November 2013
Schwarzwaldultra 2013
Von wegen Frauen das Schwache geschlecht oder „Ich konnte mir nie vorstellen mit nassen Schuhen und nassen Kleidern so lange laufen zu können“
Wir liefen mit vielen Wassertropfen für die kleinen Wassertropfen…. Ja, Ja, oft lästert die Männerdomäne – das selbsternannte starke Geschlecht über das „schwache Geschlecht“. Doch ausser Lästern können die Meisten davon den Frauen – dem angeblich schwachen Geschlecht - beim Schwarzwaldultra nichts entgegen setzen. Denn da machten sich die Männer äußerst rar. Anders dagegen die Frauen. Diese waren zahlenmässig dem „starken“ Geschlecht weit überlegen. Aber wir Männer, da muss ich mal für uns sprechen, leiden deswegen nicht an Minderwertigkeitskomplexen.
Wer da unter was leiden möge, war auch nicht ausschlaggebend beim 9. Schwarzwaldultra am 10.11.13. Das schöne am Spenden-Laufen ist, dass egal welchem Geschlecht man angehört, das gemeinsame Ziel – Hilfe für behinderte Menschen – im Vordergrund steht und dass alle gemeinsam starten, gemeinsam die Höhen und Tiefen eines Laufes – auch die der Landschaft – oder gibt´s da noch andere? - durchstehen und gemeinsam mit einem Lächeln wieder am ursprünglichen Startpunkt ankommen.
So war es auch beim Schwarzwaldultra 2013. Er ist in der Ultralaufszene mit rund 45km Länge eher eine Kurzdistanz. Nicola, eine eingefleischte Ultraläuferin meinte, man könnte ihn auch Bambini-Ultra nennen. Um 08.00 Uhr starteten 10 Läufer und Läuferinnen am Sportplatz in Oberachern. Anders als noch vor 3 Wochen beim Vorlaufen waren wir diesmal alle ziemlich „wasserdicht“ verpackt. Es waren doch zu viele Wassertropfen die uns vom Himmel her begleiteten und sich langsam aber unaufhaltsam durch die Kleider und Schuhe bis auf unsere Haut vordrängten. Diese ist bekanntlich so wasserdicht, dass das Wasser an ihr herunterläuft und aus den Schuhen wieder raus – wohl dem, der keine Goretex an hat
Nach wenigen Kilometern erreichten wir Sasbachwalden – ein durch seine guten Weine bekannter Ort am Fuße des Schwarzwaldes. Vor wenigen Wochen konnten wir dort noch den Hochseilpark besichtigen. Am Sonntag standen nur noch die letzten Metallstumpen – die Reste des Hochseilparkes. Wenn diese abgebaut sind, dann ist auch er Geschichte. Entlang des zu Tal fliessenden Wassers der Gaishöll Wasserfälle stiegen wir hinauf zum Bischenberg. Ein kleines Stück der Strasse entlang dann ging es stetig hinauf zur Hohritt. Sie ist ein Weiler von Sasbachwalden ( Weiler auf badisch = Zinken = ist eine Wohnsiedlung, die aus wenigen Gebäuden besteht aber kleiner ist als ein Dorf – Quelle: wikipedia.de) Ein wunderschöner schmaler Pfad – auf neu deutsch Trail – der Wendelin-Dinger-Weg führte uns über 2447 Metern Länge von der Hohritt zur Glashütte.
Von dort gings stetig hoch zur Unterstmatt ( 928 Meter über Normal-Null) Der Name Unterstmatt leitet sich ab von Matte auf der das Vieh „unterte“ – oder auf deutsch: auf der das Vieh ruhte. Ab hier zeigte uns das Wetter, was wir auf auf unserem weiteren Weg zu erwarten hatten. Der anfängliche Regen wechselte in Schneegraupel. Je höher wir auf stiegen, je mehr wurde aus dem Schneegraupel richtiger Schnee.
Auf einer Höhe von 1036 Metern an der Wanderhütte Ochsenstall waren wir zum ersten Male in diesem Jahr in der Winterlandschaft des Schwarzwaldes angekommen. Die weisse Pracht hatte uns eingeholt. Auf der der Rheinebene abgewanden Seite der Bergkuppe Hornisgrinde gelangten wir auf dem „weissen“ Teppich zum Wanderheim Seibelseckle. ( 955 Meter über Normal-Null). Dort trafen wir die Walkinggruppe, bestehend aus einem Mann und vier Frauen – wo wir wieder beim „schwachen“ Geschlecht wären. Bleibt jedem selbst überlassen, wer jetzt da wen zu wem zählt. Die Walker erklommen ab Sasbachwalden über die Gaishöll die Hohritt und folgten ebenfalls dem Wendelin-Dinger-Weg zur Glashütte. Dann stiegen sie direkt über den Breitenbrunnen hinauf zur Hornisgrinde und dann über den Dreifürstenstein zum Seibelseckle. Danach kehrten sie über das Zuckerbergschloss wieder zurück zum Ausgangspunkt und bewältigten somit fast 30 km.
Um kurzfristig der weissen Pracht zu entkommen – so langsam drängte die Kälte sich durch unsere Kleidung – kehrten wir in Seibelseckle ein. Seltsamer weise waren die Plätze um den Kachelofen heute mittag heiss begehrt. Die wohlige Wärme in der Vesperstube liess unseren inneren „Schweinehund“ wieder nach draussen zu gehen immer grösser werden. Aber, unser Auto war ja noch so weit weg.
Nach der Überwindung unseres Schweinehundes setzten wir den Weg fort. Das anfängliche Frösteln verflog beim steilen Anstieg über 800 Meter Länge hinauf zum Dreifürstenstein sehr schnell. Der höchste Punkt Württembergs – der Dreifürstenstein 1154 Meter über Normal-Null und Grenzpunkt von Württemberg, Baden und dem Bistum Strasbourg - war eingebettet in Schnee.
Vorsichtig tasteten wir uns auf dem zugeschneiten Geröllweg – moderne Läufer würden jetzt von Single-Trail sprechen - talwärts. Bei wärmeren Temperaturen hätte uns jetzt der schmelzende Schnee in Form eines Wasserfalles die Füsse umspült und die Schuhe mit frischem Wasser gefüllt. Hätte ist gut gesagt, auf einer Höhe von rund 700 Metern war das auch so. Das stundenlange in den Schuhen stehende Wasser – bei Goretexschuhen noch extremer – wurde endlich durch frisches ersetzt. In den tieferen Lagen ersetzte wieder Regen den Schnee. Im Tal unten verdrängte langsam die Dämmerung den Tag. Je weiter wir talwärts gingen je weniger Regen drängte sich auf uns.Ab Sasbachwalden kamen wir die letzten Kilometern ohne Regen wieder zu unserem Ausgangspunkt.
Abends beim gemütlichen Abschluss meinte Rita: „Ich hatte mir nie vorstellen können in so nassen Schuhen und nassen Kleidern so lange laufen zu können. Aber ich bin stolz es geschafft zu haben“
Die Gesamtspende des Laufes gibt laufenhelfen.de an den Verein www.wassertropfen-kork.de weiter.
Laufend unterwegs waren auf der 40km Strecke: Kathrin Litterst, Nicola Wahl, Monika Jobst, Paticia Winter, Sibylle Demisch, Hanna Geyer, Eddi Urban, Georg Hilden, Mathias Spraul und Hermann Klausmann.
Walkend unterwegs auf der 30km Strecke waren: Petra Urban, Rita Dalgauer, Christina Wunsch, Katharina Walther und Josef Wunsch. Unsere erlaufene Spende und die der Sponsoren wird in einer Summe an den Verein Wassertropfen-Kork.de übergeben.
Unsere Sponsoren sind: Herr und Frau Schwendemann vom Sanitätshaus Schwendemann in Offenburg, Brigitte Kohler von Kohler Bad-Heizung Renchen, Werbeagentur Hans-Jürgen Sander St. Nikolaus Schweiz und Brigitte und Rudolf Mahlburg vom Verein laufendhelfen.de Sinzheim )
Bilder von Eddi Bilder findet ihr HIER
Die Bilder von Nicola sind HIER zu finden
Die Strecke hat Nicola aufgezeichnet. sie ist HIER
Der nächste Schwarzwaldultra ist am 09.11.2014 www.schwarzwaldultra.de
Eddi, im Novmber 2013
Sonntag, 6. Oktober 2013
Panoramalauf 2013
Für die Einen sind wir verrückt, für die Anderen normal. Aber was ist schon verrückt und was normal? Jeder definiert das individuell.
Für uns war es jedenfalls normal und ich freute mich riesig wieder "alte" Bekannte am Aumattstadion zu treffen um gemeinsam mit Brigitte und Rudolf Mahlburg von laufendhelfen.de auf dem prämierten Wanderweg "Panoramaweg" die nächsten Stunden laufend und walkend zu verbringen.
2004 wurde der Panoramaweg vom Deutschen Tourismusverband als Deutschland schönster Wanderweg ausgezeichnet. Warum, das haben wir selbst erlebt.
Gestartet waren wir am Aumattstadion und folgten dem grünen Kreis auf weissem Grund. Der Panoramaweg selbst hat rund 40 Kilometer. Mit zwei Schlenkern haben wir die Strecke auf 60km erweitert. Den ersten Schlenker machten wir kurz nach Verlassen des Stadtgebietes zum Merkur oder auch Großer Staufenberg genannt mit einer Höhe von 668 Metern über dem Meeresspiegel.
Merkur kommt vom Mercurius dem altrömischen Gott des Handels und Gewerbe.
Dieses Jahr hatten wir einen herrlichen Ausblick auf das von der Sonne beschienene Baden-Baden.
Vom Merkur stiegen wir hinab zur Talstation Merkur Bergbahn und erreichten dort unseren nächsten Verpflegungspunkt. Die Bahnstation Merkur wurde 1913 erbaut, 1967 stillgelegt und 1979 wieder in Betrieb genommen. Jetzt waren wir wieder auf dem Panoramaweg.
Einer unserer nächsten Stationen war der Waldgasthof Scherrhof und zugleich unser zweiter Schlenker weg vom Panoramaweg. Der Waldgasthof Scherrhof hatte eine wechselvolle Geschichte. Vom einstigen Blockhaus 1802 für Waldarbeiter erbaut, 1945 - 1948 von den Franzosen beschlagnahmt, 1967 von Bundeskanzler Konrad Adenauer besucht avancierte der Scherrhof zum Ausflugslokal, welches ideal als Ausgangspunkt für Wanderungen geeignet ist.
Der schönste Abschnitt war die Strecke entlang des Grobbaches und des Geroldsauer Wasserfalls, ein ca. 9 Meter hoher Wasserfall des Gobbaches im Baden-Badener Stadteil Geroldsau. Jetzt waren wir wieder auf dem Panoramaweg. Ich genoss das leichte Plätschern des Wassers und die sanften Sonnenstrahlen, welche das herbstliche Laub streichelten. Es war einfach herrlich - hier zu laufen.
Ein weiterer schöner Aussichtspunkt war das Waldhaus Batschari. 1911 vom Tabakfabrikanten August Karl Batschari erbaut und der Stadt Baden-Baden geschenkt. Jetzt trennte uns nur noch der Waldparkplatz Korbmattfelsenhof vom Aumattstadion.
Nach rund 10 Stunden erreichten wir alle wohlbehalten wieder den Ausgangspunkt, an dem morgens dieser schöne Lauf begann. 10 Stunden waren wir gemeinsam unterwegs. Wir liefen mit ein ander und nicht gegen ein ander. Zeit spielte keine Rolle.
Auch in unserer Zeit gibt es Menschen, die Laufen müssen um zu überleben.
Es gibt auch Menschen, die nicht oder nicht mehr laufen können.
Wir haben das Glück und können dies als Ausgleich und Freizeitsport tun.
Mit jedem Schritt unterstützten wir behinderte Menschen.
Unser Laufen half dies mal den an "Muskelschwund" erkrankten Kindern. Hilf auch du und sei dabei, wenn es wieder heist: laufend-helfen.
Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Die Strecke von Eddi ( Läufer) HIER
Die Strecke von Petra ( Walker) HIER
Freitag, 30. August 2013
Auf der Spur des weißen "K"
Die rote Raute mit dem weissen "K" ist das Erkennungsmerkmal des Kandelhöhenweges. Rund 115 km schlängelt er sich über die Höhen und Tiefen des Schwarzwaldes von Oberkirch über Waldkirch, den Kandel mit rund 1200 Höhenmetern einer der höchsten Berge unserer Heimat nach St. Peter und weiter nach Freiburg, bis er dort am Schwabentor endet.
Ich habe ihn vor einigen Jahren mit Katrin, Meinrad und meinem Hund Kira - eine Dalmatinermischlingshündin und damals gerade 2 1/2 Jahre alt in zwei Etappen durchlaufen. Es war Kiras erster Ultra über 50km.
Jetzt wollten wir auf den Höhen und Tiefen des Kandelhöhenwegs von Waldkirch nach Freiburg walkend unterwegs sein. Wir das waren Petra, Josef, Gisela, Barbara, Roger und ich. Dann entschied sich Hanna noch mit zu gehen. So kam es, dass Hanna und ich diese Etappe im Ultra-Marathon-Schlappschritt durchwateten und in Freiburg auf die Walker warteten.
Anfangs war das Wetter noch durchwachsen. Etwas kühl und leicht bewölkt. Der Regen wusste noch nicht so recht, ob er weiter ziehen oder da bleiben wollte. Aber es blieb trocken.
Mit dem Auto fuhren wir nach Waldkirch an den Bahnhof. Dann folgten wir dem weißen "K" auf rotem Grund per Pedes bis Freiburg um abends wieder mit dem Zug zurück nach Waldkirch zu fahren.
Langsam aber stetig stiegen wir dem Kandel entgegen. Der steile Anstieg auf dessen Spitze hatte sich gelohnt. Das Schattenspiel der Bäume, Sträucher und Schilder im Dunst des Nebels war einzigartig. Auf der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes sollte das Hotel stehen. Wir wussten, dass es da ist - aber der Nebel verbarg es vor unseren Augen. Es war ruhig, nein nicht nur ruhig - es war still. So als würde man einer Diskothek plötzlich den Strom abstellen. Wir kamen uns vor als hätte die Zivilisation sich von uns verabschiedet. Es war eine erholsame Stille, die uns umgab. Außer uns waren keine Wanderer, Läufer oder Walker mit uns da oben. Die Einzigen, die wir trafen, waren 2 Bedienstete der Bergwacht. Diese waren etwas überrascht über unser leicht sommerliches "Outfit" Nach einer kurzen aber netten Unterhaltung zogen wir unseres und die ihres Weges.
Fortsetzung folgt.
Mittwoch, 19. Juni 2013
Laufen, wo der Schwarzwald am schönsten ist...
oder
2 Tage Erlebnislauf zu Gunsten
der behinderten Kinder der Oberlinschule Kork
Wenige Tage vor dem Lauf wurde
Hanna gefragt: „Wie krank muss man sein, um sich so etwas an zu tun“. Hanna kann nicht nur gut laufen sondern auch
sehr gut kontern: Ihre Antwort war einfach aber treffend:
„Wie gesund muss man sein, um solch
einen Lauf machen zu können…???.“
Denkt mal über diese Gegenfrage
nach! Ja, wie gesund muss man sein ???
Die Kinder der Oberlinschule können
dies nicht und werden es auch nie tun können. Daher sollte sich jeder im Klaren
sein, dass es ein Geschenk ist, so lange
und so weit laufen zu können. Und es ist wie immer, Geschenke bekommt man nur,
wenn man vorher etwas dafür getan hat. Wir haben für dieses Geschenk regelmäßig
trainiert und freuen uns darüber, so laufen zu können.
Christina und Josef Wunsch aus
Oberkirch organisierten diesen Lauf und gaben ihn als „Geschenk“ an die Kinder
der Oberlinschule weiter, damit das dringend benötigte Therapiebad wieder
eröffnet wird und die Kinder in ihrer Welt auch einen Hauch von Glück
abbekommen.
Eine kleine Minderheit ( = 4
Männer ) traf sich am Samstag 15. Juni 2013 um 06.00 Uhr mit einer großen
Mehrheit ( = 8 Frauen ) am Schwimmbad in Oppenau zur ersten Tagesetappe des
Laufes. Die Männer waren „Manns“ genug sich der Herausforderung, Laufen in der
Minderheit ohne Gleichstellungsbeauftragten zu stellen. Aber unsere Läuferinnen
waren fair genug, ihre Mehrheit nicht aus zu nutzen. So wurde es ein harmonischer,
kurzweiliger Lauftag, an dem viel geredet und gelacht wurde. Bei den Walker
waren am 1. Tage die Frauen unter sich und am 2 Tag wurden sie durch Peter
verstärkt.
Rund 60 km führte uns Josef am
Samstag durch das Lierbachtal, Rollwasen, Zuflucht vorbei am Buhlbachsee,
Sankenbachsee, Ellbachsee über die Zuflucht, der Renchtalhütte, dem
Martinschopf wieder zum Schwimmbad Oppenau. Christina führte die Walker von der
Zuflucht vorbei an den Seen wieder zur Zuflucht. Rund 29km waren die 4 Frauen
walkend unterwegs.
Den ersten Lauftag liesen wir im
Rebstock in Oppenau ausklingen. Nach einem kurzen „Absacker“ im
Naturfreundehaus Kehl-Oppenau, wo wir auch nächtigten, beendeten wir diesen
wunderschönen Lauftag.
Am Sonntag um 08.00 Uhr gab´s
Frühstück im Rebstock. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet war der gelungene
Start in den neuen Lauftag. Bevor wir auf Tour gingen wurde noch ein
Erinnerungsfoto gemacht. Vor dem Lauf wird das Bild immer schöner als danach.
Jeder kann sich jetzt denken, was er möchte, aber oft ist es die Tatsache.
Über Ibach gelangten wir zum
Rollwasen. Wir waren auf dem Wiesensteig, dem Schwarzwaldsteig und dem
Renchtalsteig unterwegs. Kurz vor Ende des 2. Lauftages kehrten wir noch im
Braunbergstüble ein – genossen ein kühles alkoholfreies Weizenbier und
beendeten den 2 Tag wieder in Oppenau nach dem wir rund 42km unterwegs waren.
Die Walker waren auf der gleichen Strecke rund 23km ebenfalls im Sonnenschein
unterwegs.
Zum Abschluss des Laufes
informierte Wolfgang Haffner, der Vorsitzende des Vereins Wassertropfen-Kork.eV
uns über die Arbeit des Vereins und die tägliche Herausforderung mit den
Kindern der Oberlin-Schule.
Wir wissen es jetzt, wie gesund
man sein muss um solch einen Lauf nicht nur geniessen sondern auch wohlbehalten
überstehen zu können – und wir haben ihn alle wohlbehalten überstanden. Auch
Monika Heztel, welche an diesem Wochenende ihren ersten Marathon und
Ultramarathon in einem „Aufwisch“ erledigte.
Wir hatten Glück mit dem Wetter.
Es war oft sehr warm aber nie brennend heis. Obwohl wir für das Projekt
Wassertropfen gelaufen sind, kamen wir
dieses Jahr trockenen Fusses durch – abgesehen vom Schweiss der mal mehr mal
weniger floss.
Wir hatten ein sehr schönes,
kurzweiliges Laufwochenende bei dem die Läufer 102 km und die Walker 52 km zu
Gunsten der behinderten Kindern der Oberlinschule an wunderschönen Orten im
Schwarzwald unterwegs waren. Wir kamen an Orten vorbei, die „direkt“ vor
unserer Haustür liegen und doch fast keiner kannte. Oder wer kannte vorher
schon den Buhlbach-, Ellbach- und Sankenbachsee oder die Rosshimmelwasserfälle
und den Kletterfelsen Eckenfels???
Wir freuen uns über die
erlaufende Spende, die durch den Verein laufendhelfen.de aufgestockt wurde. So
konnten wir dem Verein Wassertropfen-Kork.eV eine stattliche Summe übergeben.
Ein herzliches Dankeschön an
Christina und Josef Wunsch, Brigitta und Robert Welle und an Wolfgang Haffner
und an alle, die laufend und walkend mit dabei waren für dieses erlebnisreiche
Laufwochenende.
Bilder vom Lauf und Walking findet ihr HIER
Bis zum nächsten Lauf…Eddi
Rheinau, 19.06.13
Donnerstag, 30. Mai 2013
Rennsteiglauf 2013
Nicht ganz so angenehm war die Aufsteherei am Samstag morgen. Selten stehe ich am Samstag um 04.00 Uhr auf, genauer gesagt nur einmal im Jahr und das beim Rennsteig. Denn nach einem selbstgemachten Frühstück - das Hotelpersonal und die anderen Gäste schliefen noch - fuhren wir um 05.00 Uhr rund 30km nach Schmiedefeld. Nach rund 25 Minuten Fahrt wurden wir in Schmiedefeld freundlich von Ordnungskräften auf unseren Parkplatz eingewiesen. Dann hieß es ein paar Meter laufen bis zur Bushaltestelle. Dort standen wir mit vielen Hunderten in der Schlange und warteten auf unseren Bus, der uns um 06.30 Uhr nach Neuhaus am Rennsteig brachte. Schon im Bus hörten wir wieder, was die Anderen so auf ihre Beine schmieren, wer welches Mittelchen schluckte nur um den Lauf gut zu überstehen. Einer, der vor uns saß, den überholte ich währende des Laufes. Die ganze Schmiererei und Schluckerei brachte dem nicht viel, der war wirklich "fertig und abgekocht". Wenige Minuten vor 09.00 Uhr sangen wir mit der Läufermasse den Schneewalzer - ja richtig gelesen - den Schneewalzer, der ist dort schon Tradition. Während wir sangen kam wieder der Hubschrauber mit dem Team vom mitteldeutschen Rundfunk. Wenn dieser dicht über das Startfeld schwebt beginnt der Count-down. Punkt 09.00 Uhr fiel der Startschuss. Langsam bewegte sich der "Läuferwurm" durch die Strassen von Neuhaus. Petra und Astrid walkten auf der Strecke und ich mischte mich unter die Läufer. Unterwegs habe ich Renate aus Offenburg getroffen, den Siggi Reisner vom Verein "Annakram.e.V" und einen Läufer mit einem Huski-Hund. So hatten wir immer wieder einen kleinen Plausch. Allen Wettervorhersagen zum Trotz - hatten wir bei 5 Grad etwas kühles aber sehr schönes Laufwetter. Bei Kilometer 38 traf ich den Huski-Läufer wieder, diesmal jedoch ohne Hund. Dem wurde es später bei gut 10 Grad zu warm. Bei km 13 hatte er ihn bzw. seine Freundin aus dem Lauf genommen. Die letzten 4 Kilometer hatten wir nur ein Gesprächsthema, Laufen mit Hund. So vergingen diese letzten Kilometer wie im Fluge. Jetzt war nur noch der Anstieg zum Sportplatz, dann gings auf die Zielgerade. Nach 5 Stunden 41 Minuten hatte ich 43,5km mit 750 Höhenmetern wohlbehalten zurückgelegt. Jetzt musste ich nur noch die Zeit überbrücken, bis Petra und Astrid da waren. Warten war mir zu langweilig, also hängte ich nochmals 10km gemütlich dran, machte einen 52km Lauf daraus und musste anschliessend nicht mehr so lange auf Petra und Astrid warten. 8 Stunden hatte Petra für die 43,5km walkend eingeplant. Nach 8:02 Stunden kamen beide wohlbehalten und glücklich im Ziel, dem Sportplatz in Schmiedefeld an.
Im Ziel trafen wir Brigitte und Rudolf, welche die 72km Strecke bewältigt hatten. Nach einem kurzen Smal-Talk schlenderten wir gemütlich zum Auto. Im Hotel erwartete uns eine wohlig heisse Dusche. Danach liessen wir den Lauftag bei einem Köstritzer - ein Schwarzbier der Köstritzer Schwarzbierbrauerei in Bad Köstritz bei Gera - Roulladen und thüringer Knödel ausklingen.
Nach einer geruhsamen Nacht früstückten wir ausgiebig und traten ohne Zeitdruck den Rückweg wieder an.
Nächstes Jahr sind wir wieder dort - beim Rennsteiglauf 2014 und wohnen wieder im Hotel "Zum Kloster" in Rohr.
Die Strecke vom Lauf findet ihr HIER
Die Bilder sind HIER
Sonntag, 19. Mai 2013
Course-d-Alsace 2013
Aber bevor wir in Wintersdorf ankamen durften wir 50km zu Fuss zurücklegen. "Durften" ist das richtige Wort, denn "müssen" wäre falsch. Wir können uns freuen, dass wir laufen können, wann wir wollen und so oft wir wollen. Viele behinderte Menschen können dies nicht oder nicht mehr. So auch Frank Andlauer.
Franck Andlauer, ein sportlich sehr aktiver und talentierter Nachwuchs-Läufer aus Wingen sur Moder (Elsaß) starb im Dezember 2009 im Alter von 14 Jahren an einer Gliomatose (Hirntumor). Seine Freude am Leben, seine Kraft und Hoffnung lebt weiter im Verein „Franck – un rayon de soleil“, den seine Eltern und Freunde nach seinem Tod gründeten." ( Quelle: www.laufendhelfen.de)
"Der Verein „Franck – un rayon de soleil“ (www.franck-unrayondesoleil.fr ) hat sich zur Aufgabe gemacht, Krebserkrankungen bei Kindern zu bekämpfen.
Gemeinsam mit laufendhelfend.de unterstützten wir diesmal durch unsere Teilnahme am Course-d-Alsace den Verein "Franck-un rayon de soleil"
Für viele von uns war es wieder ein sehr schöner Trainingslauf von vielen und für Martha aus Freiburg der erste Gruppenlauf. Sie konnte sich das vorher gar nicht so recht vorstellen, in einer Gruppe zu laufen und dass jeder jeden unterstützt. Für Claudia aus Weil der Stadt war es der erste Marathon und Ultra. Über die Laolawelle bei km 42,1 freute sich Marha und Claudia.
Abends an der Laufwelt angekommen konnten wir die warme Dusche und danach das reichhaltige Buffet geniessen und den Tag nochmal Revue-passieren lassen.
Für Martha, Claudia und uns war es nicht der letzte Ultralauf zu Gunsten behinderter Menschen.
Danke an euch Läufer, an laufendhelfen.de und an die Laufwelt für diesen schönen Laufsonntag
Die Bilder vom Lauf findet ihr HIER und die Strecke der Läufer HIER und die der Walker HIER
Dienstag, 30. April 2013
Rund-um-Wolfach 2013
Letztes Jahr war ich am Tag nach dem Lauf Rund-um-Wolfach auch mit den Hunden Kira und Tiffy laufen. Dieses Jahr wollte ich mit Ihnen walken. Kurzfristig entschloss ich mich doch noch mit ihnen zu joggen. Die Walker waren an diesem Sonntag morgen 4 Stunden unterwegs. Da Petra und ich gemeinsam mit dem Auto nach Renchen gefahren sind, hatte ich nun 4 Stunden Zeit den Lauf vom Samstag nochmals Revue-passieren zu lassen. Auf meiner 30km Tour von Renchen zur Schauenburg und zurück kamen mir viele schöne Erinnerungen an den Rund-um-Wolfach Lauf. Auf der Hinfahrt nach Wolfach regnete es noch kräftig. Kurz vor 9 Uhr goss es immer noch. Dann um 09.00 Uhr starteten wir zur 50 km Tour dem Wolfszinken folgend ab der Herlinbach Schule rund um Wolfach. Pünktlich zum Start regnete es auch nicht mehr. Die sollte auch fast immer so bleiben. Zwischen durch nieselte es mal leicht aber sonst war das Wetter sehr angenehm zum Laufen. 50 Läufer folgten der Einladung von Siggi und Heinz zum Ultralauf rund um Wolfach. Die Stimmung während des Laufes war klasse, die Verpflegung vorzüglich und reichlich und der Lauf selbst war sehr kurzweilig. Die 8,5 Stunden des Laufes vergiengen wie im Fluge. Ein perfekt durch organiserter Lauf und die wohlige Dusche nach der 50km Tour liesen diesen Samstag zu einem herrlichen Lauftag werden. Ein Dankeschön an die vielen Helfern, den Organisatoren Siggi und Heinz und an laufendhelfen.de - die alle zusammen mit dazu beigetragen haben, dass das Tom´s-Mutterhaus wieder mit einer Spende für seine behinderten Menschen bedacht werden konnte. Insgesamt kamen bei diesem Lauf 3000 Euro Spende zusammen.
Streckendetails findet ihr HIER
Für die Nikolauspflege ins Schwimmbad gelaufen...
....viele Mitmenschen würden diese Strecke mit dem Auto bewältigen. Dafür wurde dies ja auch erfunden. 30km sind ja auch kein Pappenstiel. Aber wir wollten eben diese Strecke laufen und mit unserem Laufen Menschen unterstützen, die nicht oder nicht mehr so gut laufen können wie wir. Der Schwimmbadlauf stand ganz im Zeichen des Guten Zwecks. Gestartet waren wir morgens an der Sporthalle in Renchen-Ulm. Unsere Laufstrecke führte uns auf dem Ortenauer-Weinpfad von Waldulm über Kappelrodeck, Lauf zur Burg Windeck oberhalb von Bühl. Dort verliesen wir den Weinpfad und begaben uns in Richtung Stadt Bühl zum Schwimmbad. Im kühlen Nass des Schwimmbades beendeten wir den Lauf. Unser ständiger Begleiter auf der Strecke war die Sonne, welche uns mit einer wohltuenden Wärme verwöhnte. Mit der Unterstützung der Läufer und dem Verein laufendhelfen.de sowie einiger Spenden von Läufern, die am Lauftag selbst verhindert waren kamen 300 Euro Spende zusammen. Diese übergaben wir der Nikolauspflege in Stuttgart. Karin Ritter von Sporschill ist die Schwester meiner Frau Petra und wurde durch die Genussläufer auf unsere Spendenläufe aufmerksam. Sie bat mich letztes Jahr, mal einen Spendenlauf für ihre Einrichtung zu machen. Diese benötigt dringend ein spezielles Sprachaufzeichnungsgerät. Der Wunsch von Karin kann jetzt in Erfüllung gehen.
Streckendetails findet ihr HIER
Bilder vom Lauf sind HIER
Streckendetails findet ihr HIER
Bilder vom Lauf sind HIER
Dienstag, 12. Februar 2013
zu Fuß von Kehl nach Oberkirch...
Kehl, die Grenzstadt am Rhein im Badischen und Oberkirch, der kleine Weinort am Rande des Schwarzwaldes gelegen haben viele schon mit dem Auto oder Fahrrad verbunden aber die wenigsten per Pedes. Dabei gibt´s da einen so schönen Wanderweg, den leider kaum einer kennt: den Hanauerlandweg. Von Kehl schlängelt er sich über Neumühl, Kork vorbei am Eichenkönig - eine mächige, rund 200 Jahre alte Eiche, bei der 10 Mann benötigt werden sie zu umarmen, dann über Zusenhofen nach Oberkirch. Josef Wunsch hatte die Idee diese Strecke zu Fuss zurück zu legen. Bei herrlichem Sonnenschein starteten wir am Bahnhof in Kehl. Einen kurzen Abstecher zu Mimrambrücke und dann vorbei am Kriegerdenkmal zogen wir gen Neumühl, dann nach Kork. Der Eichenkönig war ein Muss im Korker Wald. So einen mächtigen Baum hatten noch nicht alle gesehen, die an dem Sonntag morgen mit dabei waren. Über Zusenhofen erreichten wir nach rund 4 Stunden Oberkirch. Den Lauf beendeten wir bei Christina und Josef Wunsch bei einem guten Kaffee-und-Kuchen.
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Laufen verbindet...
....nicht nur Menschen sondern auch Länder.
Zum 29. Male fand er statt, der Freundschaftslauf von Durbach nach Strasbourg. Durbach. Das knapp 4000 Seelen-Örtchen liegt eingebettet in Weinberge und erstreckt sich entlang des gleichnamigen Fusses, welcher ca. 14km lang seine Wasser durch Durbach fliessen lässt. Durbach liegt in Baden-Württemberg im Ortenaukreis. Es war Ausgangspunkt des Freundschaftslaufes mit Ziel Strasbourg, auf der anderen Seite des "ehemaligen" Grenzflusses Rhein im wunderschönen Elsass ( Frankreich)gelegen. Es ist die Haupstadt des östlich gelegenen Departements Elsass und Sitz zahlreicher europäischer Institutionen. Das Strasbourger Münster mit seinem wunderschönen Weihnachtsmarkt konnten wir dieses Jahr aufgrund einer Baustelle nicht "anlaufen". Ausnahmsweise mussten wir auf Neudorf ausweichen. Dort wurden wir herzlichst vom Vertreter der Stadt Strasbourg empfangen. Bis zum Empfang hatten wir Läufer und Walker rund 28 Kilometer laufend zurück gelegt.
Morgens um 06.30 Uhr war´s noch stock dunkel, als sich eine kleine Gruppe von 16 Walkern auf den Weg von Durbach nach Strasbourg machte. Mit Stirnlampen und Warnwesten ausgerüstet zogen sie in die Dunkelheit um dem Tageslicht entgegen zu laufen. Etwa 2 Stunden später war auch am Rathaus in Durbach die idyllische Ruhe vom Morgen vorbei. Rund 300 Läufer folgten der Einladung von Rita und Alfons Schmiederer für einen guten Zweck zu laufen. Punkt 09.00 Uhr gab Bürgermeister und Schirmherr Toni Vetrano den Startschuss. Langsam setzte sich der Tross in Bewegung. Wie ein Bandwurm schlängelten wir uns durch Durbach, Ebersweier, Windschläg bis zum ersten Versorgungspunkt. Dort wurden wir schon von den fleissigen Helfern mit reichhaltigem Buffet erwartet. Rund 10km hatten wir bis hier her zurückgelegt. Einigen war schon die Anstrengung an zu sehen. Viele hatten sich im Lauftempo und der Laufkleidung verschätzt. Das Lauftempo konnte sich jeder selbst ausrechnen. Start 09.00 Uhr Ankunft 12.15 Uhr 28km und 2 Pausen von ca. 8 Minuten ergibt einen Laufschritt von rund 6 Minuten auf den Kilometer. Anscheinend klappte das mit dem Rechnen nicht bei allen so gut. Auch waren viele viel zu warm angezogen für die frühlingshaften Temperaturen. Zwischen 10 und 12 Grad plus ersparten uns das Frieren wie in den vergangenen Jahren. Trotzdem hatten alle Spass dabei. Denn wir liefen ja für eine gute Sache. Über Sand und Odelhofen erreichten wir Kork. Dort war der nächste Stop im Innenhof der Diakonie Kork. Wolfgang Hafner und Rudolf Mahlburg verkündeten uns, dass 1000 Euro an das Projekt Wassertropfen gehen. Der Förderverein Wassertropfen-Kork.de setzt sich dafür ein, dass das renovierungsbedürftige Therapiebad der Diakonie für die schwerbehinderten Kindern wieder eröffnet wird. 2500 Euro gingen an den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg.
Von der Diakonie Kork aus steuerten wir Neumühl, Kehl, die Europabrücke und den Ortsteil von Strasbourg Neudorf an. In der Halle begrüsste uns herzlichst der Vertreter der Stadt Strasbourg auf französisch. Brigitte Mahlburg durfte übersetzen. Und es war für sie nicht einfach, den langen Text sich zu merken und dann noch zu übersetzen. Aber, alles klappte einwandfrei. Nach einer kleinen Stärkung konnten wir in die vor der Halle wartenden Busse einsteigen und wieder nach Durbach fahren. In der Halle in Ebersweier liesen wir den Läufersonntag bei einem Pastabuffet ausklingen. Unsere Teilnahmekärtchen kamen die Lostrommel. Und mit etwas Glück, konnte man von den vielen Preisen was gewinnen. Einen Preis haben alle gewonnen: Durch eure Teilnahme am Freundschaftslauf macht ihr das Leben der behinderten und kranken Kinder lebenswerter. Den Gewinn kann euch keiner nehmen
Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Sonntag, 23. Dezember 2012
Mich fragt keiner, wie´s mir geht....
alle fragen nur die Hinteren....stimmt! Aber, das ist das Los derer, die vorne laufen. Und vorne zu laufen, war schon ein tolles Gefühl, vorne an der Spitze einer Gruppe von 120 Läufern. Ich hatte unterwegs viele fragende Gesichter gesehen, von denen, die nicht dabei waren. Was machen die vielen Läufer an einem Samstag morgen in den Reben? Mit den Reben sind wir der Antwort schon etwas näher gerückt. Reben haben bei dem kalten Wetter was mit Eiswein zu tun. Und Eiswein ist der Name des traditionellen Laufes von Brigitte und Rudolf Mahlburgs gemeinüzig anerkanntem Verein "laufendhelfen.de". Zum 11. Male schlängelte sich die große Läuferschar auf dem Ortenauer Weinpfad beim "Eisweinlauf" von Offenburg nach Baden-Baden. Es war punkt 8 Uhr als uns der Vertreter der Stadt Offenburg Herr Dr. Jopen auf die Strecke verabschiedete. Noch standen wir dicht an dicht um uns gegenseitig vor der Kälte zu schützen. Langsam setzte sich der "Bandwurm" vom Bahnhof aus ins Bewegung. Über die Oststadt Offenburgs erreichten wir unsere "Laufstrecke" den Ortenauer Weinpfad. Auf diesem rund 100km langen Wanderweg von Gengenbach nach Baden-Baden werden wir nun rund 65 km unterwegs sein. Die Walker starteten ab Sasbachwalden um rund 30km diesem schönen Wanderweg zu folgen. Die blaue Traube in der roten Raute begleitete uns fast bis zum Weihnachtsmarkt in Baden-Baden. Unsere erste Station war das Durbacher Schloss. Viele fleissige Hände hatten unsere "Begleittaschen" für uns bereit gelegt und uns viele Köstlichkeiten zur Stärkung aufgetischt. 10 Minuten hatten wir Zeit um uns eventuelle umzuziehen, zu pinkeln, zu essen und zu trinken, dann gings wieder weiter zum nächsten Ziel der Fatima Kapelle in Oberkirch-Tiergarten. Auch hier erwarteten uns wieder die vielen fleissigen Helfer und auch hier wie an den weiteren Station hatten wir wieder "unsere" 10 Minuten. Ein kleiner Regenschauer sorgte dafür, dass es uns während des Laufes nicht zu warm wurde. Einige von uns packten die Regenjacken, "designed by Hugo Gerber". Hugo Gerber ist der Modeschöpfer dieser gelblichen Regenjacken. Er ist Inhaber der Firma Merb. ( = Mittelbadischer-Entsorgungs-und-Resycling-Betrieb und entsorgt auch die gelben Säcke) Die gelben Säcke und unsere Regenjacken waren sich ja so ähnlich. Aber wieder zurück zu unserem Lauf. Sasbachwalden, der Carport der Familie Steimel war unser nächstes Ziel. Dort war Wechselstation. Einige beendeten dort den Lauf, einige kamen wieder dazu. Halbzeit war dort in Bezug auf die Laufstrecke und der Laufzeit. Rund 30km hatten wir jetzt hinter uns. Die "Frischlinge" wurden von Rudolf jetzt angehalten etwas langsamer zu machen und die, die nicht mehr so schnell konnten etwas schneller, dann bleibt die Gruppe wieder zusammen. Nach unseren 10 Minuten liefen wir weiter zum nächsten Versorgungspunkt der Burg-Windeck. Zwischen regnete es gelegentlich. An der Burg Windeck wurde der Regen kurzfristig etwas stärker. Wieder war ein reichhaltiges Buffet aufgetischt. Mit den Helfern hinter den Tischen konnte man schon Mitleid haben. Dick eingepackt trotzten sie Wind und Regen. Wir hatten ja durch´s Laufen gut warm aber diese Bewegung hatten die vielen fleissigen Helfer ja nicht. Ich habe immer wieder großen Respekt vor ihnen, bei allen Wettern uns mit fröhlicher Mine zu empfangen und sich um unser Wohlergehen zu kümmern. Danke an dieser Stelle an a l l e Helfer ohne die der Lauf in der Form nie möglich wäre. Jetzt war´s nur noch eine Station, Neuweier, die wir ansteuern mussten, dann ging´s hinab nach Baden-Baden. Bevor es in Neuweier weiter Richtung Baden-Baden gesellte sich langsam die Dunkelheit zu uns. Mit Warnwesten ausgerüstet schlängelten wir uns wie ein leuchtender Bandwurm durch die Nacht der in weihnachtlichem Glanz strahlenden Metropole Baden-Baden entgegen. Dort öffnete sich der Weihnachtsmarkt und wir konnten mitten durch die Weihnachtsmarktbesucher bis zur Hauptbühne vorlaufen. Heißer Glühwein und Dambedei tat jetzt so richtig gut. Und es war für uns sicher, nächstes Jahr sind wir wieder dabei. Stolz konnte Rudolf verkünden, dass wir 9000 Euro jeweils zur Hälfte an den Verein "benni-und-co" ( unterstützt die muskelkranken Kinder) und an die Lebenshilfe Bühl/Baden-Baden spenden konnten.
Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Übrigens, der oben erwähnte Spruch stammt von Brigitte und sie hat schon recht damit.
Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Übrigens, der oben erwähnte Spruch stammt von Brigitte und sie hat schon recht damit.
Freitag, 21. Dezember 2012
Laufen verbindet.... Der Freundschaftslauf von Durbach nach Strasbourg
....nicht nur Menschen sondern auch Länder. Am So. 23.12.12 findet zum 29. Male der Freundschaftslauf vom malerischen Weinort Durbach am Fusse des Schwarzwaldes nach Strasbourg, der Elsassmetropole zwischen den Vogesen und dem "ehemaligen" Grenzfluss Rhein statt. Um 06.15 Uhr treffen sich die Walker am Sportplatz Durbach und starten um 06.30 Uhr mit dem Ziel Strasbourg. Etwas später um 09.00 Uhr starten die Läufer am Rathaus in Durbach. Gemeinsam treffen wir die Walker in Strasbourg. Mit deiner Teilnahme unterstützt du die Sozialpartner "Wassertropfen-Kork.eV." und den Förderverein der Kinderkrebshilfe Freiburg. Infos zum Lauf findet ihr Hier.
Bericht vom Eisweinlauf 2012 folgt die nächsten Tage
Montag, 5. November 2012
Hornisgrindelauf-Schwarzwaldultra
Einen Ultra der besonderen Art werdet ihr am Sonntag 11.11.12 erleben.
Den Hornisgrindelauf-Schwarzwaldultra
Es ist kein Faschingscherz !
Am 11.11.12 laufen und walken wir wirklich.
Viele stellen sich unter einem Ultra Läufe mit Distanzen ab 50km aufwärts vor. Dann darf ich eure Vorstellung etwas korrigieren.
Wir laufen ca. 45km und walken ca. 20km zu Gunsten des ProjektesWassertropfen.
Wir werden gemeinsam unsere schöne heimische Umgebung mit herrlichen Ausblicken in die Rheinebene geniessen. Zeit und Tempo spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Unser gemeinsames Ziel steht im Vordergrund - nämlich:
Das Laufen / Walken für behinderte Kinder und damit die Unterstützung des Vereins Wassertropfen-Kork.de
Mehr über den Hornisgrindelauf-Schwarzwaldultra und dessen sozialem Engagement findet ihr HIER
Wenn ihr schon Marathons gelaufen seid, dann wagt den Sprung in die neue Dimension des Laufens, abseits jeglichen Wettkampfstresses und doch mit einer persönlichen Herausforderungen
Wir freuen uns über Eure Teilnahme und eure Hilfe für behinderte Kinder.
Das Team vom Hornisgrindelauf-Schwarzwaldultra
Eddi u. Petra und laufendhelfen.de
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Panoramalauf 2012
Ja, ihr habt es richtig gelesen, "Panoramalauf 2012". Daran merkt ihr, dass die Zeit sehr schnell vergeht. Es war doch erst neulich, dass wir uns am Aumattstadion trafen um auf dem Panoramarundweg um Baden-Baden zu gunsten behinderter Menschen gelaufen sind. Ja, das Neulich ist auch schon wieder ein Jahr her. Kurzum, auch dieses Jahr trafen wir uns wieder in aller Herrgottsfrüh um 08.00 Uhr am Aumattstadion in Baden-Baden. Brigitte und Rudolf Mahlburg hatten zum 7. Panoramalauf eingeladen. Viele bekannte Gesichter waren da und auch ein paar Neulinge, die mal einen Gruppenlauf der etwas anderen Art kennen lernen wollten. Einen Gruppenlauf, bei dem alle Teilnehmer Sieger sind, bei dem es keine Urkunde und keine Preise gibt, bei dem alle gemeinsam starten, gemeinsam laufen, gemeinsam helfen - unterwegs auch mal untereinander - und gemeinsam ankommen. Sofern es die Tagesform so zulässt. Denn eines darf man nicht vergessen: Wer hier mit läuft für den sollte ein Marathon und vor allem das Laufen im Gebirge - in so genanntem profiliertem Gelände kein Problem darstellen und man sollte die Fähigkeit besitzen gut 9 Stunden laufen zu können - also länger laufen als normalerweise arbeiten. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Wer sich die 9 Stunden am Stück nicht zutraut oder für den die rund 60km zu lange sind, der kann an einem der 5 Versorgungspunkten sich von der Gruppe verabschieden oder sich der Gruppe auf einer Teiletappe anschliessen. So kann jeder die Länge des Laufes bezüglich Kilometer und Zeit auf seine eigene Tagesform abstimmen und die kann sich während des Laufes ganz schnell verändern. Letztes Jahr bin ich selbst bei km 42 ausgestiegen, da war ich einfach platt und bin dann mit dem Bus zurück zum Aumattstadion gefahren. Dafür bin ich dieses Jahr wieder durchgelaufen. Gut 30 Läufer trafen sich morgens mit der Sicherheit, durch ihre Teilnahme behinderten Menschen zu helfen. Das Wetter meinte es gut mit uns. Bei 10 Grad war´s nicht zu heiss und nicht zu kalt zum Laufen. Die Sonne lies sich auch blicken. Punkt 8 Uhr setzten wir uns langsam trabend in Bewegung. Nach wenigen Metern folgten wir dem grünen Kreis, dem Zeichen des prämierten Wanderweges Panoaramaweg um überwiegend diesem folgend abends wieder am Aumattstadion anzukommen. Überwiegend - dieses Wort hatte an diesem Tag eine ganz große Bedeutung - aber dazu später mehr. Unser erster markante Punkt war der Merkur. Oben in luftiger Höhe hatte sich die Sonne eine weile verabschiedet und den Regen mit Wind vor geschickt. Unten an der Merkurtalbahnstation war das Wetter dann wieder besser. Übrigens, der Merkur selbst liegt nicht mehr am Panoramaweg, aber die Talstation wieder. Nachdem wir am Forellenhof mit Fischzucht vorbei waren verliessen wir den Panoramaweg wieder um einen Schlenker über den Scherrhof zu machen. Der Scherrhof wurde 1830 als Jagdhütte im Baden-Badener Stadtwald errichtet, 1870 zu einem Gasthaus erweitert und seither als dieses unterhalten. Dort trafen wir uns mit den Walkern, welche um 09.00 Uhr an der Merkurtalbahnstation gestartet waren.Wir zogen nach einer kurzen Rast wieder weiter und sollten wieder auf den Panoramaweg kommen. Aber Brigitte hatte einen Abzweig verpasst und wir nicht aufgepasst. So kamen wir fast zu früh in Malschbach an unserer nächsten Versorgungsstation an. Rudolf wunderte sich schon, warum wir so "früh" da waren. Eine gewisse "Schadensfreude" konnte er sich nicht ganz verwehren, nachdem er den Grund unserer frühen Ankunft erfahren hatte. Ab Malschbach übernahm Rudolf dann wieder die Führung der Gruppe. Seine Schadenfreude hätte er lieber für sich behalten, denn ab da folgten wir Rudolf.
An einem Abzweig war sich Rudolf sicher, dass es nach links hoch geht, obwohl das Panoramawegzeichen nach rechts unten zeigte. Alle unsere Einwände liesen ihn nicht davon abhalten, links hoch zu laufen. Er war sich sicher, auf dem richtigen Weg zu sein. Helmut meinte, es ist wie fast überall, Rudolf ist auch "beratungsresistend". Es kam ein langer Anstieg. Es war mir nicht erinnerlich, beim Panoramalauf einen solchen langen Anstieg gelaufen zu sein. Aber, alle folgten ihm. Unendlich lange kam mir der Anstieg vor. Dann kam ein Schild "Sackweg" nur für Fussgänger. Das Schild hätte man auch weg lassen können, denn kurz danach war kein Weg mehr. Das Gestrüpp wurde immer dichter, der Boden immer weicher, sogar morastiger, dann kam wirklich das Ende, es ging nur noch durch Gestrüpp abwärts. Wir mussten aufpassen, dass die Schuhe nicht stecken blieben, so weich war mittlerweile der Boden. Dann kam wir endlich wieder auf einen befestigten Waldweg, der natürlich wieder nur aufwärts ging. Es kam mir vor, als würden wir stundenlang auf diesem Weg immer nur nach oben gehen. Dann kam die Kuppe. Dort war eine Hütte - ein Grillplatz oder ähnliches. Diesen Ort kannte selbst Rudolf nicht. Wir folgten rechts dem Weg und dann plötzlich waren wir wieder auf dem Panoramaweg. Keiner von uns wusste, wie wir das geschafft hatten. Kurzum, wir waren wieder auf dem richtigen Weg. Über die Batscharihütte und dem Parkplatz Kurheim Korbmattfelsenhof schafften wir es dann noch, nach fast 9 Stunden im Aumattstadion zu sein. Durch unsere Extratouren verkürzte sich der Panoramalauf 2012 auf rund 54 km. Aber wir hatten einen sehr schönen, trotz allem gut organiserten Lauftag bei fast überwiegend sonnigem Wetter. Nach einer wohligen, warmen Dusche kam der krönenden Abschluss, ein deftiges Rumpsteak mit alkoholfreiem Weizenbier.- davon träumte ich schon morgens beim Start. Während des Essens wurden schon wieder Pläne für die nächsten Läufe geschmiedet. Und ich freue mich schon auf den Panoramalauf 2013.
Vielleicht seh´n wir uns beim Allerheiligenlauf am 01.11.12 oder beim Hornisgrindelauf ( Schwarzwaldultra) am 11.11.12.
Bilder vom Panoramalauf findet ihr HIER
An einem Abzweig war sich Rudolf sicher, dass es nach links hoch geht, obwohl das Panoramawegzeichen nach rechts unten zeigte. Alle unsere Einwände liesen ihn nicht davon abhalten, links hoch zu laufen. Er war sich sicher, auf dem richtigen Weg zu sein. Helmut meinte, es ist wie fast überall, Rudolf ist auch "beratungsresistend". Es kam ein langer Anstieg. Es war mir nicht erinnerlich, beim Panoramalauf einen solchen langen Anstieg gelaufen zu sein. Aber, alle folgten ihm. Unendlich lange kam mir der Anstieg vor. Dann kam ein Schild "Sackweg" nur für Fussgänger. Das Schild hätte man auch weg lassen können, denn kurz danach war kein Weg mehr. Das Gestrüpp wurde immer dichter, der Boden immer weicher, sogar morastiger, dann kam wirklich das Ende, es ging nur noch durch Gestrüpp abwärts. Wir mussten aufpassen, dass die Schuhe nicht stecken blieben, so weich war mittlerweile der Boden. Dann kam wir endlich wieder auf einen befestigten Waldweg, der natürlich wieder nur aufwärts ging. Es kam mir vor, als würden wir stundenlang auf diesem Weg immer nur nach oben gehen. Dann kam die Kuppe. Dort war eine Hütte - ein Grillplatz oder ähnliches. Diesen Ort kannte selbst Rudolf nicht. Wir folgten rechts dem Weg und dann plötzlich waren wir wieder auf dem Panoramaweg. Keiner von uns wusste, wie wir das geschafft hatten. Kurzum, wir waren wieder auf dem richtigen Weg. Über die Batscharihütte und dem Parkplatz Kurheim Korbmattfelsenhof schafften wir es dann noch, nach fast 9 Stunden im Aumattstadion zu sein. Durch unsere Extratouren verkürzte sich der Panoramalauf 2012 auf rund 54 km. Aber wir hatten einen sehr schönen, trotz allem gut organiserten Lauftag bei fast überwiegend sonnigem Wetter. Nach einer wohligen, warmen Dusche kam der krönenden Abschluss, ein deftiges Rumpsteak mit alkoholfreiem Weizenbier.- davon träumte ich schon morgens beim Start. Während des Essens wurden schon wieder Pläne für die nächsten Läufe geschmiedet. Und ich freue mich schon auf den Panoramalauf 2013.
Vielleicht seh´n wir uns beim Allerheiligenlauf am 01.11.12 oder beim Hornisgrindelauf ( Schwarzwaldultra) am 11.11.12.
Bilder vom Panoramalauf findet ihr HIER
Dienstag, 18. September 2012
Renchdammlauf 2012
Das 1347 erstmals erwähnte "Stadelhoven" konnte damals noch nicht ahnen, dass es einmal zum Mekka vieler Läufer werden würde. Oberkich kann heute stolz darauf sein, durch die Eingemeindung einen solchen Schatz erhalten zu haben. Da ergibt sich auch die Frage, was hat Stadelhofen so anziehendes, dass 270 Menchen sich an der Renchtalhalle treffen? Und was haben Diese alle gemeinsam? Es war keine Diskoveranstaltung und keine Modeschau oder ähnliches. Die Gemeinsamkeit dieser 270 Menschen, war der Wille zu helfen. Hilfe für Menschen die in Not geraten können. Der "Arbeitskreis gegen den plötzlichen Herztod" will in Oberkirch flächendeckend Defibrillatoren einführen und benötigt dafür viel Geld. Die Idee griff Josef Erdrich auf und hatte zu einem Benefizlauf, dem Renchdammlauf, eingeladen, bei dem es keine Startnummer, keine Startgebühr und keine Sieger und Siegerpreise gab. Alle, die teilnahmen waren Sieger. Die Strecke führte die Läufer und Walker von der Rheintalhalle in Stadelhofen nach Lautenbach und wieder zurück. Jeder konnte ohne Zeitddruck die Strecke absolvieren. Die Verpflegung mit einem guten, kräftigen Eintopf, der Kaffee und Kuchen wurde gesponsert und kostete die Teilnehmer nichts. Am Ende der Laufveranstaltung konnte jeder eine freiwillie Spende tun. Und da kam mächtig was zusammen. Alle waren stolz auf diese Leistung. Alle, das waren die Organisatoren, die Helfer, die Läufer und Walker und die weiteren Sponsoren. Ein herzliches Dankeschön an dies "ALL" für diesen schönen Laufsonntag. Bin gespannt, wer nächstes Jahr in den Genuss der Spende des Renchdammlaufes 2013 kommt.
Bilder sind HIER
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Freitag, 7. September 2012
Nachtlauf zum Hummelswäler Hof..
Was hat der Hummelswälder Hof mit dem Laufen zu tun? Ganz schön Vieles. Denn dort gibt es, das was Läufer und Walker nach einem ausgiebigen Lauf brauchen - ein gutes Essen und ein kühles Blondes.
Bevor wir dies aber geniessen konnten, mussten wir erstmals rund 10km unter die Beine nehmen.
Startpunkt des Laufes war St. Wendel. Eine kleine Kapelle auf der Gemarkung Oberkirch Bottenau, welche dem Heiligen St. Wendelin gewidmet und 1591 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Über die Gemarkung Nesselried kamen wir unterhalb des Schloss Staufenberg zum Hummelswälder Hof. Schloss Staufenberg, auf der Gemarkung des Weinörtchen Durbachs gelegen Die im Besitz des Markgrafen Baden befindliche Burg stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde von den Zähringern erbaut. Am Hummelswälder Hof war aber noch nicht das Ende des Laufes. Dort wurden uns viele Köstlichkeiten serviert wie Rumpsteak, Pommes, Salat, Wurstsalat und vieles mehr. Dann kam der schwierige Teil des Laufes. Mit gefüllten Bäuchen traten wir den Heimweg an. Diesmal aber ging´s hoch zur Staufenberg. Den herrlichen Blick auf die Rheinebene im Lichte des Vollmondes wollten wir uns nicht entgehen lassen. Und er war schön, der Blick nach unten auf die mit vielen kleinen Lichtern funkelnde Rheinebene. Dann kam die Stimme des Schlosspersonals aus dem Hintergrund: Bitte meldet euch ab, wir schließen das Schlosstor. Vorbei war es nun mit dem Ausblick in die sternenklare Nacht. Weiter zogen wir in die Dunkelheit wieder zum Ausgangspunkt St. Wendel. Wir hatten einen schönen Vollmondlauf. Danke an alle, die dabei waren und besonders an Christina und Jossef Wunsch für die Organisation und an Hanna für die Fahrradbegleitung.
Bilder des Laufes findet ihr HIER
Der Streckenverlauf ist HIER
Ihr seid von St. Wendel bis St. Wendel gelaufen. Das Stück von St. Wendel nach Oberkirch war Eddi, der sein Auto bei Josef noch stehen hatte.
Bevor wir dies aber geniessen konnten, mussten wir erstmals rund 10km unter die Beine nehmen.
Startpunkt des Laufes war St. Wendel. Eine kleine Kapelle auf der Gemarkung Oberkirch Bottenau, welche dem Heiligen St. Wendelin gewidmet und 1591 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Über die Gemarkung Nesselried kamen wir unterhalb des Schloss Staufenberg zum Hummelswälder Hof. Schloss Staufenberg, auf der Gemarkung des Weinörtchen Durbachs gelegen Die im Besitz des Markgrafen Baden befindliche Burg stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde von den Zähringern erbaut. Am Hummelswälder Hof war aber noch nicht das Ende des Laufes. Dort wurden uns viele Köstlichkeiten serviert wie Rumpsteak, Pommes, Salat, Wurstsalat und vieles mehr. Dann kam der schwierige Teil des Laufes. Mit gefüllten Bäuchen traten wir den Heimweg an. Diesmal aber ging´s hoch zur Staufenberg. Den herrlichen Blick auf die Rheinebene im Lichte des Vollmondes wollten wir uns nicht entgehen lassen. Und er war schön, der Blick nach unten auf die mit vielen kleinen Lichtern funkelnde Rheinebene. Dann kam die Stimme des Schlosspersonals aus dem Hintergrund: Bitte meldet euch ab, wir schließen das Schlosstor. Vorbei war es nun mit dem Ausblick in die sternenklare Nacht. Weiter zogen wir in die Dunkelheit wieder zum Ausgangspunkt St. Wendel. Wir hatten einen schönen Vollmondlauf. Danke an alle, die dabei waren und besonders an Christina und Jossef Wunsch für die Organisation und an Hanna für die Fahrradbegleitung.
Bilder des Laufes findet ihr HIER
Der Streckenverlauf ist HIER
Ihr seid von St. Wendel bis St. Wendel gelaufen. Das Stück von St. Wendel nach Oberkirch war Eddi, der sein Auto bei Josef noch stehen hatte.
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