Einen etwas anderen Lauf boten uns Christina und Josef Wunsch. Im Anbruch der Dunkelheit starteten wir bei St. Wendelin. Der Weg führte uns über Herztal, Finstertal vorbei an Schloss Staufenberg. Über den Hermersgrund erreichten wir Hummelswald. Im Hummelswälder Hof dinierten wir im wahrsten Sinne des Wortes. Den Rückweg verkürzten wir ein wenig. Wir wollten unseren gut genährten Bauch nicht überanstrengen. Eines konnten wir uns nicht verkneifen, den Weg über das Schloss Staufenberg. Die bereits hereingebrochene Dunkelheit bescherte uns einen fantastischen Ausblick in die funkelnd leuchtende Rheinebene. Der Sternenhimmel und der aufgehende Mond beleuchteten von oben unseren Laufweg. Die Bilder vom Lauf findet ihr HIER und die Strecke von Karin Spiegel ist HIER
Samstag, 10. September 2011
Sonntag, 7. August 2011
2. Etappe des Renchtalsteiges
Treffpunkt zum Start auf die 2. Etappe des Renchtalsteiges war kurz nach 09.00 Uhr in Bad-Peterstal. Vorbei kamen wir an der Hermersberghütte, Löcherbergwasen, Schäfersfeld und dem Gleitschirmplatz. Wir hatten herrliches Wetter, kamen trockenen Fusses durch und begeneten nur 2 Wanderer. Ansonsten war wir alleine mit uns und der Natur. Rund 5 Std. und 25km waren wir unterwegs. Wir das waren: Josef, Thomas, Petra S. und Eddi bei den Walkern waren: Petra, Astrid, Alexa und Christina. Die Bilder findet ihr HIER. Den Abschluss des Laufes machten wir im Cafe Am Eck in Oppenau.
Sonntag, 31. Juli 2011
Karin´s Dorfbrunnelauf in Ottenhöfen
Ich war zum ersten Mal dabei, beim Schnapsbrunnenlauf in Ottenhöfen. Offiziell heißt er Dorfbrunnenlauf. Karin Spiegel hatte zum Lauf rund um Ottenhöfen eingeladen. Rund 20 Läufer begleiteten Sie auf dem Weg, vorbei an einigen Schnapsbrunnen, an denen wir natürlich nicht so einfach vorbeilaufen konnten. An jedem Brunnen legten wir eine kurze Rast ein und versuchten die heimischen und heimlichen Getränke, die uns da angeboten wurden. Offizieller Start war um 15.00 Uhr auf dem Dorfbrunnenfest. Über Grimmerswald, Schönbüch, Hagenberg und Zieselberg kamen wir nach rund 3 Stunden wieder auf dem Dorfbrunnenfest an. Rund 18,5km und 625 Höhenmeter hatten wir hinter uns gebracht. Bevor wir jedoch am Ziel ankamen, zogen wir noch standesgemäß die Dorfbrunnenlauf-T-Shirts an, die uns Karin organisiert hatte. Wie schön die Strecke war, könnt ihr HIER sehen. Karin´s Bilder findet ihr HIER. Die Streckendetails zeigen euch, wo wir unterwegs waren.
Jeder von uns spendete mindestens 5 Euro, die Karin beim Dorfbrunnenfest auf der Bühne dem Kindergarten übergab. So hatten wir durch unser Laufen den Kleinen des Kindergarten Ottenhöfen helfen können, eine dringend benötigte Anschaffung zu tätigen. Wir waren glücklich über diesen schönen Lauf und die Kindergartenkinder freuten sich über unsere Spende.
Dienstag, 26. Juli 2011
Hornisgrindemarathon 2011
Am Abend zuvor hatte Petrus nochmal alle Schleusentore geöffnet, damit sich die Wassermassen entladen konnten und uns einen schönen Laufsonntag bescherten. So kam es auch. Wir hatten trockenes und optimales Laufwetter. Pünktlich um 08.30 Uhr fiel der Startschuss. Für mich war es ein ganz normaler Marathon, einer von Vielen. Nicht so bei Horst. Er ist ihn sprichwörtlich "blind" gelaufen. Mit nur ein Prozent Sehkraft vollbrachte er eine wahre Meisterleistung. Ich habe Horst schon bei mehreren Marathons, Ultraläufen, zwei Hunderten und auch bei kürzeren Touren begleitet. Es ist immer ein besonderes Erlebnis mit ihm zu laufen. So war´s auch wieder beim Hornisgrindemarathon 2011. Wir hatte unterwegs viel zu reden und vorallem auch zu lachen. So wurde aus dem Marathon eine unterhaltsame, kurzweilige Tour. Hab ein paar Bilder, die ihr HIER findet.
Montag, 18. Juli 2011
Ursprünglich wollten wir an diesem Sonntag gar nichts machen. Josef und Christina sowie Eddi und Petra waren jeweils am Abend zuvor auf einem Geburtstag eingeladen. Aber, wer feiern kann, kann auch laufen. So kam es, dass wir uns am Sonntag morgen um 10.00 Uhr bei Josef trafen. Wir fuhren nach Oppenau zum Bahnhof und begaben uns auf einen sehr schönen Rundweg. Dieser führte uns am Huggenhof, Lehwaldbrunnen, Kalikutt, Moosbrunen und über Ibach wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wir das waren: Christina, Josef, Petra, Eddi, Karin und Katharina. Streckeninfos findet ihr HIER und die Bilder HIER.
Sonntag, 10. Juli 2011
Wo das Renchtal am steilsten ist....oder wer kennt schon den Haberturm???
Wo das Renchtal am steilsten ist....war das Motto des heutigen Sonntagmorgenlaufes. Es war nicht nur ein Motto. Es wurde für uns Wirklichkeit. Josef Wunsch hatte uns eingeladen von Bad-Peterstal aus die steilsten Ecken des Renchtales zu erkunden. Über die Kreuzkopfschanze kamen wir zum Haberturm, den Turm, den vorher nur Josef kannte. Über den kleinen Wasserfall, Teufelskanzel, Bärenfels, Glaswaldsee, Oberes Seebenesträssle, dem Holchenwasserfall, Sportplatz Bad-Peterstal gings wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die Walker liefen ab Griesbach die gleiche Strecke. Dem warmen Wasser des Glaswaldsees konnten Brigitta und Michael nicht widerstehen und fühlten sich darin sichtlich wohl.. Den Abschluss des Laufes mit 22,4km und 1300 Höhenmetern genossen wir im Cafe in Bad-Peterstal. Die Bilder vom Lauf findet ihr HIER. Die Streckeninfos findet ihr HIER
Dienstag, 5. Juli 2011
Der Hornisgrinde entgegen.....
Vor rund eineinhalb Wochen waren wir schon mal da oben, an der Hornisgrinde. Die nebelumhüllte Grinde hatte schon was mystisches an sich. Diesmal wollten
wir den Blick in die Rheinebene geniessen. Conny, Gerd, Harald, Karl-Friedrich und Eddi liefen dem höchsten Berg unserer Region entgegen. Waltraud und Petra walkten nach oben. Am Waldparkplatz Illenau waren wir aufgebrochen. Über Sasbachwalden, Hochseilpark, Wasserfälle Gaishöll, Hohenrode, Hohritt und Breitenbrunnen stiegen wir aufwärts. Oben führte uns der Weg auf den Holzbohlen des Hochgebirgsmoores zum kleinen Wanderercafe. Dort genossen wir den Ausblick in die Rheinebene und den feinen Kaffee und Kuchen. Am Fernsehturm vorbei über die Hohritt, Brandmatt, Schlossberg gings wieder abwärts zum morgentlichen Ausgangspunkt. 28 km mit fast 1200 Höhenmetern war das Ergebnis dieses wunderschönen Sonntagmorgenlaufs.Unsere Walker kamen ebenfalls auf 27km mit 1200 Höhenmetern.
Die Bilder des Laufes findet ihr HIER. Hier sind die Streckeninfos.
Sonntag, 26. Juni 2011
Walkend auf den Spuren Grimmelshausens
Walkend auf den Spuren Grimmelshausens waren wir rund 3,5 Stunden unterwegs. Der Grimmelshausenrundweg wurde 1997 vom Schwarzwaldverein Renchen e.v. ausgeschildert und nach Hans Jacob Christofffel von Grimmelshausen benannt. Er war einer der bedeutensten Dichter der Barockzeit. Im "Grimmelshausenstädtchen" Renchen war er von 1667 bis 1676 Schultheiß. Von 1649 bis 1660 war er "Schaffner" der Schauenburger Besitzungen. Das Gasthaus "Der Silberene Stern" in Gaisbach wurde von Grimmelshausen erbaut. Von 1662 bis 1665 war Grimmelshausen Schaffner der heute völlig zerstörten Ullenburg. Gestartet waren wir am Ringelbacher Kreuz, wir folgten dem Grimmelshausenrundweg über die Fellauer Hütte zur Schauenburg, dort legten wir eine kurze Rast ein. Nach einer reichlichen Stärkung gings weiter nach Gaisbach, Fatimakapelle, Waldköpfelhütte wieder zum Ausgangspunkt. Streckendetails findet ihr HIER Bilder vom Walking findet ihr HIER
Donnerstag, 23. Juni 2011
Es kommt erstens immer anders...und zweitens als man denkt.....
Verabredet hatten wir uns an Frohnleichnahm zu einem kleinen Trainingslauf um den Bienenbuckel. Zweieinhalb Stunden hatten wir eingeplant. Karin hatte für uns eine Strecke rausgesucht. Stolz präsentierte sie uns Diese. Dann war uns klar, das mit den zweieinhalb Stunden wird heute mit Sicherheit nichts. Rund 25 km unter anderem auf dem Mühlenweg war dann doch so verlockend, dass ich mich kurzerhand entschied mit Karin zu laufen und plante schon mal 5 Stunden ein. Uwe, Petra und Harald begleiteten uns vom Sportplatz Oberachern bis zum Knetschwasen, dort trennten sich dann unsere Wege. Unser Weg führte uns weiter nach Büchelbach, Auf der Eck, Ottenberg, Muttert, Zieselberg, Grimmerswald, Hagenberg, Schönbüch, Sandweg über den Illenbach wieder zum Startpunkt. Einen Großteil der Strecke waren wir auf dem Mühlenweg unterwegs. Wir genossen wieder die Schönheiten unseres Schwarzwaldes, die herrliche Fernsicht in die Rheinebene und zur Hornisgrinde. Bilder vom Lauf findet ihr HIER . Karin hatte ihre Uhr dabei, somit könnt ihr die Streckendetails HIER verfolgen. Nach gut viereinhalb Stunden waren wir wieder wohlbehalten am Auto.
Sonntag, 19. Juni 2011
Hoch zur Hornisgrinde
Bei schönem Wetter sieht man den Funkturm, die Windräder und den Hornisgrindeturm bis in die Rheinebene. Heute sahen wir auf der Fahrt nach Achern zum Startpunkt nur dicke, dunkle Wolken. Wir wussten aber, dass dahinter die Hornisgrinde steckt, zu der wir heute hochlaufen wollen. Vorsichtshalber habe ich eine Regenjacke eingesteckt. Ich hatte mich darauf eingestellt mit meinen beiden Hunden alleine da hoch zu laufen. Zu meiner Überraschung gesellte sich Harald Beuter noch dazu. Am Waldparkplatz Illenau ( beim Hundeplatz Achern) starteten wir. Der blauen Raute folgend kamen wir durch Sasbachwalden, stiegen die Wasserfälle Gaishöll hoch zur Hohenrode, dann weiter über Hohritt, Breitenbrunnen zu Hornisgrinde. Die Hornsigrinde war so in Nebel gehüllt, dass wir die Windräder nur rauschen hörten aber kaum sahen. Ebenso wenig sahen wir oben die Türme. Da wir aber wussten wo diese waren, fanden wir sie auch. Das Cafe am Aussichtsturm war geöffnet. Dort genossen wir eine Tasse frischen Kaffee und ein Stück Käsekuchen. Dann folgten wir dem Westweg weiter und stiegen dann wieder hinab nach Sasbachwalden. Am Hohenrode trafen wir unsere Walker. Diese waren vom Parkplatz oberhalb der Gaishöll aufgebrochen und über das Steinige Eck, Breitenbrunnen, Glashütte, Hohritt wieder zu Hohenrode gelangt. Von dort aus stiegen wir gemeinsam hinab zu unserem Auto. Die Walker waren 13,7 km mit 615 Höhenmetern unterwegs und wir hatten 21,6km mit 1200 Höhenmetern unter unseren Füssen. Das schönste war noch, dass ich meine Regenjacke nicht brauchte. Wir kamen ohne einen Regentropfen durch. Streckendetails HIER
Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Sonntag Morgen um Oberkirch
Auf der Hinfahrt nach Oberkirch regnete es noch. Wir stellten uns auf einen "nassen" Trainingslauf um Oberkirch ein. Um 09.00 Uhr starteten wir bei Josef Wunsch in Oberkirch. Am Schwimmbad vorbei auf dem Kandelweg und auch auf dem Ortenauer-Weinpfad erreichten wir zu unserer Überraschung trockenen Fusses den Hummelswälder Hof, die Staufenburg, St. Wendel und unseren Startpunkt bei Josef nach rund 3 Stunden. Von der Staufenburg genossen wir den herrlichen Ausblick in die Rheinebene. Die Bilder vom Lauf findet ihr HIER
107 km oder so weit die Füsse tragen
107 km in 20 Stunden war Josef Wunsch auf dem Renchtalsteig Qualitätswanderweg unterwegs. Nach dem Motto "so weit die Füsse tragen" waren er und 5 weitere Läufer morgens um 5 Uhr sowie 6 Walker morgens um 07.00 Uhr auf dem Renchtalsteig zu dessen Eröffnung losgelaufen. Josef schaffte die 107km in 20 Stunden. Die weiteren Läufer waren "kürzere" Etappen von rund 60km und 10km unterwegs. Die Walker liefen von Bad-Peterstal über die Alexanderschanze, Zuflucht, Schliffkopf nach Allerheiligen. 10,5 Stunden inklusive Verpflegungspausen waren sie auf der 42 km Strecke unterwegs. An der Alexanderschanze trafen die Läufer auf die Walker. Nach einer kurzen Pause trennten sich deren Wege wieder. Wir hatten viel Spass, klasse Wetter und unbeschreiblich schöne Ausblicke in die Rheinebene. Danke an Josef für diesen Lauf mit der erstklassigen Verpflegung. Die Bilder vom Renchtalsteiglauf findet ihr HIER.
Sonntag, 24. Oktober 2010
Hornisgrindelauf 2010
Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit fahre, strahlt sie mich an, die Hornisgrinde. Mal mit Wolken umhüllt, mal steht sie als schwarzer Strich im glühenden Rot der morgendlich auf gehenden Sonne. Was liegt da näher, als einfach mal da hoch zu Laufen und sich das Ganze von Nahem anzuschauen. Wenn wir Schritt für Schritt da hoch laufen, sollte uns immer bewusst sein, dass dies nicht alle Menschen können.Wir sind uns Diesem bewusst und freuen uns auf eure Spende, die wir den Menschen zu kommen lassen, die unsere Hilfe brauchen. Weitere Infos findet ihr unter HIER
Donnerstag, 29. Juli 2010
Der Renchtalkringel
Einmal das Renchtal am Stück laufend umrunden war der Traum von Josef Wunsch. Träume sind dazu da, sie zu verwirklichen. Am Sonntag 25.07.2010 war es soweit. Der Traum wurde Wirklichkeit. Um 07.00 Uhr trafen wir uns am Schwimmbad in Oberkirch. Das Wetter war optimal zum Laufen. Der Weg führte uns über folgende Punkte zum ersten Etappenziel der Alexanderschanze: Schwalbenstein, Münsterplatz, Simmersbacher Kreuz, Sohlberg, St. Ursula, Ettlinger Hütte, Schliffkopf, Zuflucht. Die meisten Läufer beendeten an der Alexanderschanze nach rund 30km den Lauf. Josef, Thomas, Mathias und Eddi zogen weiter des Weges über den Glaswaldsee, Freiersberg, Hermersberghütte, Löcherbergwasen, Schäfersfeld, Ramsbacher Holzplatz, Moosturm, Schönwasen wieder an´s Schwimmbad Oberkirch. 75km mit 2000 Höhenmetern hatten sie hinter sich gebracht. Die Walker und Läufer trafen sich gemeinsam an der Alexanderschanze. Die Walker hatten eine rund 15km Tour hinter sich. Diese führte die Walker von der Zollstockhütte, Böseltalblick, Rosshimmelswasserfall, Ellbachsee, Moos, Wolfssprung, Alexanderschanze, Trogloch wieder zur Zollstockhütte. Rolf Kübler versorgte die Läufer und Walker auf der Strecke, damit niemand hungern und dursten musste.
Die erste Renchtalumrundung war gelungen. Danke an Josef für die optimale Organisation und den wunderschönen Lauf. Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Freitag, 9. Juli 2010
Laplandultra2010
In den nächsten Tagen werde ich euch hier vom einmaligen Lauferlebnis im Norden Schwedens berichten, von den freundlichen Mitmenschen, Helfern, Läufern, Einwohnern, den vielen, unzähligen Stechmücken, dem tollten Lauferlebnis und den wunderschönen Tagen. Die Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Sonntag, 27. Juni 2010
Nachtlauf Laufendhelfen 2010
"Nachts, wenn alles schläft, möchte ich bei dir sein......" ...fast jeder von uns kennt dieses Lied, aber es ist eben nur ein Lied. Ich bin mir sicher, daß auf Anhieb nicht jeder bei uns sein möchte....im Nachhinein schon. Denn, die die dabei waren, sei es zum ersten Mal oder zum wiederholten Male kommen alle wieder !. Aber nicht zum Schlafen, sondern zum Helfen und das noch über Nacht. Keine Angst, wir mussten nix Arbeiten. Die Arbeit an sich hatten Brigitte und Rudolf Mahlburg und ihr wirkliches Helferteam im Vorfeld, während dieser Nacht und im Nachhinein. Wir hatten laufend in dieser Nacht geholfen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem Zug oder Auto kamen sie angereist, aus allen Ecken des Landes, sogar aus Jena. Wir alle trafen uns in Baiersbronn am Bahnhof. Dort wurden wir von Brigitte und Rudolf empfangen. jeder von uns bekam seine Grundausstattung. Dies waren ein Müsliriegel, ein kleines Päckchen, das aussah wie die bekannten Bee-Fee-Würstchen, manche meinten wirklich, das sei was zu essen, bis sie das Päckchen auf machten, dann war da noch ein Leuchtstab, den man biegen und wie einen Ring zusammenstecken konnte. Die meisten setzten sich diesen auf den Kopf. Gott wäre vor Neid erblasst, so einen "Heiligen Schein" zu haben. Rudolf hielt eine kurze Ansprache, erklärte den Ablauf und dann um 22.00 Uhr gings los mit der "laufenden"-Hilfe. Der Nachtlauf 2010 nahm seinen Anfang. Gemächlichen Schrittes bewegte sich Gruppe von ca. 30 Teilnehmern auf dem Murgtal-Radweg mit dem Ziel, am anderen Morgen den Badesee in Sandweier zu erreichen. Wir durchliefen die Nacht. Tief im Wald, jenseits jeglicher Zivilisation war es ein wunderbarer Anblick, die leuchtenden Ringen im Dunkel der Nacht ziehen zu sehen. Mehr war teilweise von der Gruppe nicht zu erkennen. Wir passierten die zum Teil wunder schön erleuchteten Schwarzwaldstädchen wie Hutzenbach, Forbach, Gausbach, Langenbrand, Au, Weisenbach, Hilpertsau, Obertsrot, Gernsbach, Hörden, Gaggenau. Die Nacht wich langsam dem Tage. Der Vollmond, welcher uns über mehrere Stunden den Weg ausleuchtete, verabschiedete sich und begrüsste die aufgehende Morgensonne. Sie begleitete uns den Rest des Weges. Weiter liefen wir hinüber über die Ochsenmatten zum Schloss Favorit. Dem beeindruckenden Naturschauspiel des "erwachenden" Tages gesellte sich das impossante, riesig anmutig erscheinende Schloss Favorit. Wie ein Märchenschloss tauchte es vor uns auf und war eine wunderbare Abwechslung zum davorliegenden langen, fast schon montonen Weg durch den Wald, der anscheinend niemals enden wollte. Rund 55km hatten wir bis dahin in den Beinen. Die einen spürten sie mehr, die anderen weniger. Die zwischendurch kurzzeitig aufkommende Müdigkeit war plötzlich weg, denn jetzt wussten wir, das Ziel ist in greifbarer Nähe. Maisfelder, Weizenfelder, Obstbaumwiesen und Bahngleise säumten den Weg auf den letzten Kilometern bis zum Ziel. Nach rund 9 1/4 Std. kamen wir in Sandweier am Badestrand an und wurden begeistert von den dort auf uns wartenenden Helfer empfangen. Brigitte und Ulla hatten sich rechtzeitig unterwegs "ausgeklingt" um uns mit einem sagenhaften Frühstücksbüffet zu begrüssen. Hannelore, eine begeisterte Läuferin verwöhnte uns mit herrlich duftendem, frisch aufgebrühtem Kaffee. Das Büffet lies keine Wünsche offen. Es gab Kaffee, Kuchen, Wecken, Marmeldade, Eier, Fisch, Zwiebeln, Tomaten, Käse um nur einige Köstlichkeiten aufzuzählen. Doch vor dem Frühstück wuschen wir im kalten Badesee den Schweis vom Körper und genossen die prikelnde Abkühlung im See. Nicht alle, ich bevorzugte nur die Füsse zu waschen, mir war das Wasser ar.....schkalt. Ich bevorzugte eine schöne warme Badewanne nach dem Lauf und freute mich, wieder einen längeren Lauf gemacht und anderen dabei geholfen zu haben.
Ein herzliches Dankeschön an Brigitte und Rudolf, für diesen wunderschönen Lauf, an die Helfer der Versorgungsstationen von unterwegs, die sich wegen uns die Nacht um die Ohren schlugen und uns bei Hutzenbach, Forbach, Hilpertsau und Ziegelwasen/Ochsenmatten mit Essen und Getränken versorgten. Wenn im Dunkel der Nacht leuchtende Kerzenlichter, rot, blau und gelb leuchtende Trinkbecher auftauchten, wussten wir, wir konnten uns wieder stärken mit Oliven, Käse, Würstchen, Kekse, Brot, Salzstangen, Mohrenköpfen, Salz, Wasser, Tee, bleifreies Bier, Malzbier und Cola.
63km legten wir in dieser Nacht zurück. Für viele war es wieder ein schöner langer Genusslauf. Andere wie Anne-Luise machten in dieser Nacht alles auf einmal: Den ersten Marathon und den ersten Ultramarathon.
Während des Frühstücks war es zu spüren: Es hatte allen viel Spass gemacht und eine riesige Freude bereitet, dass sie in dieser Nacht Menschen helfen konnten, die nicht oder nicht mehr so laufen können, wie wir es in dieser Nacht und bei weiteren Läufen tun können. Also dann, bis zum nächtsen gemeinsamen Lauf von laufendhelfen. Einen kleinen Einblick in das Geschehen während dieser Nacht findet ihr HIER
Montag, 7. Juni 2010
Laufen verbindet Menschen.....der 1. Freundschaftslauf
Wenn ein erfolgreicher Bierbrauer, ein erfolgreicher Häuselbauer und ein erfahrener Ultraläufer sich zusammen tun, dann kann nur ein erfolgreiches Event entstehen...So war es auch. Der erste Freundschaftslauf von Renchen-Ulm nach Rheinau Linx war geboren. Gestartet waren wir beim Bierbrauer in Renchen-Ulm - bei der Brauerei Bauhöfer - besser bekannt als Ulmer Bier, organisiert hat den Lauf Rudolf Mahlburg - besser bekannt als Gründer von laufendhelfen.de, Ziel war Rheinau-Linx beim Häuselbauer - besser bekannt als Weber-Haus. 200 strahlende Läufer gingen an den Start. 200 strahlende Läufer kamen in Wagshurst am ersten Verpflegungsstop an, 200 strahlende Läufer erreichten auch den nächsten Stop in Rheinbischofsheim und 200 strahlende Läufer erreichten das Ziel, die World of Living in Rheinau-Linx. Langsam schlängelte sich der Läuferwurm auf ehemalingen Römerpfaden über Napoleons Schlachtfelder immer begleitetet von der Sonne durch das schöne Hanauerland. Und alle waren begeistert von der Idee, durch ihr Laufen Menschen zu helfen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkung nicht oder nicht mehr selbst laufen können. Es war nicht nur ein Lauf zu Gunsten Menschen mit Behinderungen. Zwei Menschen mit Behinderungen waren bei diesem lauf selbst dabei. Mit auf der Strecke waren auch 4 Walker. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir einen unvergesslich, schönen , super organisierten Lauf hatten. Ich freue mich schon auf den 2. Freundschaftslauf, dann von Rheinau-Linx nach Renchen-Ulm. Wer nicht so lange warten möchte, ist gerne zum Nachtlauf von laufendhelfen.de eingeladen. Übrigens, den Läuferwurm könnt ihr HIER beobachten. Viel Spass dabei, vielleicht seh´n wir uns beim nächsten Lauf zu Gunsten Menschen mit Behinderungen. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei.
Sonntag, 30. Mai 2010
Laufen und Helfen beim Freundschaftslauf vereint
Am Samstag 05. Juni 2010 beteiligen wir uns am Freundschaftslauf von laufendhelfen.de. Die Strecke führt uns von renchen-Ulm nach Rheinau-Linx. Wir starten um 14.30 Uhr in Renchen-Ulm an der Brauerei Bauhöfer. Die Walker starten am 14.30 Uhr an der Kirche in Wagshurst. Läufer und Walker werden später gemeinsam am Ziel in Linx einlaufen.
Wir helfen durch unser Laufen dem Verein für krebskranke Kinder, der Lebenshilfe Bühl und benni-und-co.ev.
Weitergehende Infos erhält ihr HIER
Wir helfen durch unser Laufen dem Verein für krebskranke Kinder, der Lebenshilfe Bühl und benni-und-co.ev.
Weitergehende Infos erhält ihr HIER
Donnerstag, 20. Mai 2010
Laufend rund um Wolfach
Wolfach hat einen sehr schönen Rundwanderweg, der Jedem, der auf ihm unterwegs ist, immer einen steten Blick auf Wolfach gewährt. Er führt durch grüne Wälder, lichte Täler vorbei an ehemaligen "Hexenlandeplätze" .Eingebett in diesen Tälern liegen die kleinen Ortschaften wie Langenbach, Kirnbach, Oberwolfach, Haibach. Die Wolfsangel weist den Weg. Rund um Wolfach auf diesem Weg zu laufen und dabei Denen zu helfen, die nicht so frei laufen können wie wir, war einer der Beweggründe von Heinz Schmitt diesen Lauf zu kreieren. Wir verbrachten rund 8 unterhaltsame und angenehme Stunden und genossen diesen wunderbaren Genuss-und Ausdauerlauf. Für Einige war es der erste Lauf über die magische Distanz eines Marathons. Und alle erreichten den Ausgangspunkt, die beruflichen Schulen in Wolfach mit einem Lächeln. Unsere Freude am Laufen brachte den Menschen und vor allem Kindern mit Behinderungen einen beachtlichen Spendebetrag. Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Donnerstag, 6. Mai 2010
Course-d-Alsace 2010
Der 1. Mai 2010
Tag der Arbeit, Tag der vielen Ersttäter und…..Tag der Läufer und Walker beim Lauf der besonderen Art.
Seit dem 19. Jahrhundert ist der Erste Mai der Tag der Arbeit. Genauer betrachtet eigentlich nur für einen geringen Teil der Bevölkerung. Dies wären die Krankenschwestern, Altenpfleger, Sicherheitsbhörden wie Polizei usw. Sie müssen schon von berufswegen an jedem Feiertag für uns da sein. Dann gibt es noch die andere Gruppe der Arbeitenden. Das sind die, die bei den vielen kleinen „Heckenfesten“ hinter der Theke, der Cafe-Bar, dem Grillstand, dem Bierausschank usw. denen zur Verfügung stehen, die sich an diesem Tage mit Radeln versuchen und meistens gegen später irgendwo versumpfen und sich dann noch über die freiwilligen hinter der Theke beschweren, dass der Bierausschank zu lange dauert, das Steak nicht durch ist, der Kaffee zu dünn ist und was sie sonst noch zum Nörkeln finden können.
Dann gibt´s noch die, die etwas Besonderes zum ersten Male tun. Es sind die sogenannten Ersttäter. Ja, Ersttäter. Täter kommt ja von Tat und Tat von Tun. Sie tun´s zum ersten Mal. Sie stehen aber nicht hinter oder vor einer Theke, sie radeln an diesem Tage nicht, nein sie laufen. Während andere Radeln überschreiten sie laufend zum ersten Mal die Marathondistanz und das noch mit lächelnder Mine. Mag für viele Marathonies unvorstellbar sein, ist aber möglich. Und zwar bei einem Lauf der besonderen Art.
Dem Course – d- Alsace organisiert von laufendhelfen.de.
Am 01. Mai 2010 um 7.30 Uhr trafen wir uns mit den Organisatoren Brigitte und Rudolf Mahlburg am Bahnhof in Baden-Baden um mit dem Zug nach Wissembourg ( Elsaß) zu fahren. Vor dem Rathaus in Wissembourg, einem impossanten Sandsteingebäude trafen sich an diesem Morgen rund 50 Läufer und 7 Walker. Nach einem kurzen Grußwort des Bürgermeisters von Wissembourg und von Rudolf drehten wir gemeinsam mit den Walkern eine Ehrenrunde um den Stadtkern von Wissembourg. Wir Läufer begaben uns dann auf die rund 50km lange Strecke in Richtung Rastatt. Die Walker waren bis Lauterbourg rund 25km unterwegs und fuhren von dort mit dem Zug zurück nach Baden-Baden.
Froh gelaunt setzte sich der Tross von Läufer und Walker in Bewegung. Nach dem Ortsausgang von Wissembourg wechselte der asphaltierte Belag in gut begehbare Waldwege. Fast bis Scheibenhard – hier legten wir unsere zweite, kurze Rast ein, folgten wir einem wunderschönen, schmalen Wanderweg, welcher auf einem ehemals angelegten Verteidigungswall aus dem 19. Jahrhundert angelegt war. Sein Erkennungszeichen war das rote Viereck auf weißem Grund. Teilweise war er so schmal, dass wir nur im „Gänseschritt“ hintereinander gehen konnten. Auf unserem Weg über den Verteidigungswall mussten wir einige wagemutige Brücken überwinden. Diese würde es auf einem offiziellen Wanderweg bei uns schon lange nicht mehr geben. Aber gerade diese waren es, die ihren besonderen Reiz hatten. An der Bienwaldmühle legten wir unsere erste, kurze Rast ein. Wir durchstreiften einige malerische, kleine Ortschaften mit dem feinen elsässichen Flair wie: Neewiller, Mothern, Munchhausen.
Ab Munchhausen folgten wir dem Pamina-Rad-Wanderweg zum Rhein, dem Grenzstrom zwischen Deutschland und Frankreich. Über die ehemalige Bahnbrücke bei Wintersdorf überquerten wir diesen geschichtsträchtigen Fluss und setzten unsere Fußreise durch den Rheinwald bis Wintersdorf fort
Der Wechsel zwischen Joggen und Walken sorgte immer für ausreichende Erholung während des Laufens. Dies war auch der Grund dafür, dass alle die „Laufwelt“, unser Ziel in Wintersdorf, mit einem Lächeln im Gesicht erreichten. Unter uns waren Einige, die sich bis dahin das Laufen über die Marathondistanz nicht vorstellen konnten. Noch weniger konnten sie sich bis dahin vorstellen, solch ein Lauf auch noch mit lachender Mine zu beenden. Nach kurzweiligen rund 7 ½ Stunden waren wir angekommen. 7 ½ Stunden in den wir neben dam Laufen und Walken viel gelacht und geblödelt haben und dabei ganz vergaßen, dass wir 50km gelaufen waren. Es waren 50 km die wir laufen konnten. Andere würden sich freuen, dies jemals tun zu können. Das sind die Anderen, für die wir gelaufen sind. Unsere Spende zum Lauf kommt ihnen zu Gute. Jenen, die an der unheilbaren Krankheit des Muskelschwundes leiden. Mit unserem Laufen und unserer Spende trugen wir dazu bei, dass die Erforschung dieser notbringenden Krankheit vorangetrieben wird und es eines Tages möglich sein wird, diese Menschen, vor allem Kinder davon zu heilen.
Verdanken tun wir diesem Lauf Brigitte und Rudolf Mahlberg mit ihrem Verein laufendhelfen.de. Danke an Euch für diesen wunderschönen Lauf, der perfekten Organisation und an euch liebe Mitläufer für die tolle Unterhaltung während des Laufens. Ein Ersttäter sagte nach Überschreiten der Marathongrenze zu mir: Bei euch gefällt´s mir, bin bestimmt n i c h t das letze Mal dabei….

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