Am Samstag 05. Juni 2010 beteiligen wir uns am Freundschaftslauf von laufendhelfen.de. Die Strecke führt uns von renchen-Ulm nach Rheinau-Linx. Wir starten um 14.30 Uhr in Renchen-Ulm an der Brauerei Bauhöfer. Die Walker starten am 14.30 Uhr an der Kirche in Wagshurst. Läufer und Walker werden später gemeinsam am Ziel in Linx einlaufen.
Wir helfen durch unser Laufen dem Verein für krebskranke Kinder, der Lebenshilfe Bühl und benni-und-co.ev.
Weitergehende Infos erhält ihr HIER
Sonntag, 30. Mai 2010
Donnerstag, 20. Mai 2010
Laufend rund um Wolfach
Wolfach hat einen sehr schönen Rundwanderweg, der Jedem, der auf ihm unterwegs ist, immer einen steten Blick auf Wolfach gewährt. Er führt durch grüne Wälder, lichte Täler vorbei an ehemaligen "Hexenlandeplätze" .Eingebett in diesen Tälern liegen die kleinen Ortschaften wie Langenbach, Kirnbach, Oberwolfach, Haibach. Die Wolfsangel weist den Weg. Rund um Wolfach auf diesem Weg zu laufen und dabei Denen zu helfen, die nicht so frei laufen können wie wir, war einer der Beweggründe von Heinz Schmitt diesen Lauf zu kreieren. Wir verbrachten rund 8 unterhaltsame und angenehme Stunden und genossen diesen wunderbaren Genuss-und Ausdauerlauf. Für Einige war es der erste Lauf über die magische Distanz eines Marathons. Und alle erreichten den Ausgangspunkt, die beruflichen Schulen in Wolfach mit einem Lächeln. Unsere Freude am Laufen brachte den Menschen und vor allem Kindern mit Behinderungen einen beachtlichen Spendebetrag. Bilder vom Lauf findet ihr HIER
Donnerstag, 6. Mai 2010
Course-d-Alsace 2010
Der 1. Mai 2010
Tag der Arbeit, Tag der vielen Ersttäter und…..Tag der Läufer und Walker beim Lauf der besonderen Art.
Seit dem 19. Jahrhundert ist der Erste Mai der Tag der Arbeit. Genauer betrachtet eigentlich nur für einen geringen Teil der Bevölkerung. Dies wären die Krankenschwestern, Altenpfleger, Sicherheitsbhörden wie Polizei usw. Sie müssen schon von berufswegen an jedem Feiertag für uns da sein. Dann gibt es noch die andere Gruppe der Arbeitenden. Das sind die, die bei den vielen kleinen „Heckenfesten“ hinter der Theke, der Cafe-Bar, dem Grillstand, dem Bierausschank usw. denen zur Verfügung stehen, die sich an diesem Tage mit Radeln versuchen und meistens gegen später irgendwo versumpfen und sich dann noch über die freiwilligen hinter der Theke beschweren, dass der Bierausschank zu lange dauert, das Steak nicht durch ist, der Kaffee zu dünn ist und was sie sonst noch zum Nörkeln finden können.
Dann gibt´s noch die, die etwas Besonderes zum ersten Male tun. Es sind die sogenannten Ersttäter. Ja, Ersttäter. Täter kommt ja von Tat und Tat von Tun. Sie tun´s zum ersten Mal. Sie stehen aber nicht hinter oder vor einer Theke, sie radeln an diesem Tage nicht, nein sie laufen. Während andere Radeln überschreiten sie laufend zum ersten Mal die Marathondistanz und das noch mit lächelnder Mine. Mag für viele Marathonies unvorstellbar sein, ist aber möglich. Und zwar bei einem Lauf der besonderen Art.
Dem Course – d- Alsace organisiert von laufendhelfen.de.
Am 01. Mai 2010 um 7.30 Uhr trafen wir uns mit den Organisatoren Brigitte und Rudolf Mahlburg am Bahnhof in Baden-Baden um mit dem Zug nach Wissembourg ( Elsaß) zu fahren. Vor dem Rathaus in Wissembourg, einem impossanten Sandsteingebäude trafen sich an diesem Morgen rund 50 Läufer und 7 Walker. Nach einem kurzen Grußwort des Bürgermeisters von Wissembourg und von Rudolf drehten wir gemeinsam mit den Walkern eine Ehrenrunde um den Stadtkern von Wissembourg. Wir Läufer begaben uns dann auf die rund 50km lange Strecke in Richtung Rastatt. Die Walker waren bis Lauterbourg rund 25km unterwegs und fuhren von dort mit dem Zug zurück nach Baden-Baden.
Froh gelaunt setzte sich der Tross von Läufer und Walker in Bewegung. Nach dem Ortsausgang von Wissembourg wechselte der asphaltierte Belag in gut begehbare Waldwege. Fast bis Scheibenhard – hier legten wir unsere zweite, kurze Rast ein, folgten wir einem wunderschönen, schmalen Wanderweg, welcher auf einem ehemals angelegten Verteidigungswall aus dem 19. Jahrhundert angelegt war. Sein Erkennungszeichen war das rote Viereck auf weißem Grund. Teilweise war er so schmal, dass wir nur im „Gänseschritt“ hintereinander gehen konnten. Auf unserem Weg über den Verteidigungswall mussten wir einige wagemutige Brücken überwinden. Diese würde es auf einem offiziellen Wanderweg bei uns schon lange nicht mehr geben. Aber gerade diese waren es, die ihren besonderen Reiz hatten. An der Bienwaldmühle legten wir unsere erste, kurze Rast ein. Wir durchstreiften einige malerische, kleine Ortschaften mit dem feinen elsässichen Flair wie: Neewiller, Mothern, Munchhausen.
Ab Munchhausen folgten wir dem Pamina-Rad-Wanderweg zum Rhein, dem Grenzstrom zwischen Deutschland und Frankreich. Über die ehemalige Bahnbrücke bei Wintersdorf überquerten wir diesen geschichtsträchtigen Fluss und setzten unsere Fußreise durch den Rheinwald bis Wintersdorf fort
Der Wechsel zwischen Joggen und Walken sorgte immer für ausreichende Erholung während des Laufens. Dies war auch der Grund dafür, dass alle die „Laufwelt“, unser Ziel in Wintersdorf, mit einem Lächeln im Gesicht erreichten. Unter uns waren Einige, die sich bis dahin das Laufen über die Marathondistanz nicht vorstellen konnten. Noch weniger konnten sie sich bis dahin vorstellen, solch ein Lauf auch noch mit lachender Mine zu beenden. Nach kurzweiligen rund 7 ½ Stunden waren wir angekommen. 7 ½ Stunden in den wir neben dam Laufen und Walken viel gelacht und geblödelt haben und dabei ganz vergaßen, dass wir 50km gelaufen waren. Es waren 50 km die wir laufen konnten. Andere würden sich freuen, dies jemals tun zu können. Das sind die Anderen, für die wir gelaufen sind. Unsere Spende zum Lauf kommt ihnen zu Gute. Jenen, die an der unheilbaren Krankheit des Muskelschwundes leiden. Mit unserem Laufen und unserer Spende trugen wir dazu bei, dass die Erforschung dieser notbringenden Krankheit vorangetrieben wird und es eines Tages möglich sein wird, diese Menschen, vor allem Kinder davon zu heilen.
Verdanken tun wir diesem Lauf Brigitte und Rudolf Mahlberg mit ihrem Verein laufendhelfen.de. Danke an Euch für diesen wunderschönen Lauf, der perfekten Organisation und an euch liebe Mitläufer für die tolle Unterhaltung während des Laufens. Ein Ersttäter sagte nach Überschreiten der Marathongrenze zu mir: Bei euch gefällt´s mir, bin bestimmt n i c h t das letze Mal dabei….

Montag, 15. Februar 2010
Training am Bienenbuckel
Training im Gebirge fördert und fordert die gesamte Körpermuskulatur. Es ist ein ausgezeichnetes Kraft- und Koordinationtraining. Es beugt der einseitigen Belastung beim Laufen und Walken vor. Und ganz nebenbei können wir die herrlichen Ausblicke in die Seitentäler des Bienenbuckels geniessen. Dazu treffen wir uns am Sonntag 21.03.10 um 09.00 Uhr am Sportplatz Oberachern. Wir geniessen das Training rund 2,5 Stunden lang, probierts doch auch und kommt dazu.
Info bei Eddi Tel. 0152-08742065
Montag, 25. Januar 2010
Trocken in´s Nass..
....Regen und Schnee waren angesagt. Dem Wetterbericht zu Folge sollte es ein nasser Morgen werden. In der Zuversicht, trotz der "Unken"rufe glimpflich davon zu kommen starteten wir morgens um Neune an der Reithalle zu einem etwas längeren Sonntag-Morgen-Lauf und Walk. Wir Läufer folgten Meinrad 30km auf dem Ortenauer-Weinpfad nach Bühl zur Burg Windeck. Dort stiegen wir hinab nach Bühl um den Lauf am Schwimmbad ausklingen zu lassen. Die Walker folgten Marina etwas unterhalb des Weinpfades und erreichten das Schwimmbad nach rund 20 Kilometern. Nass wurden einige nur im Schwimmbad. Das war auch schon das einzige Wasser, welches wir abbekamen. Der Regen kam, aber erst nachdem wir im trockenen Auto saßen und auf der Heimfahrt waren.
Weitere Bilder findet ihr HIER
Sonntag, 17. Januar 2010
"Laufend" um den Bienenbuckel
Unsere Nordic-/Walker hatten ca. 2 1/2 Std. Walking um den Bienenbuckel eingeplant. In dieser Zeit wollte ich mit Kira meine Runden oben am Bienenbuckel drehen. Dies war heute jedoch anders. Die Runden wurden durch die Bodenbeschaffenheit bestimmt. Es war schlicht weg stellenweise "Arschglatt". Also überlegten wir uns an jeder Wegeskreuzung, welcher Weg der Bessere sein würde. So liefen wir, so weit man von laufen sprechen kann, vom Sportplatz Oberachern hoch zum Bienenbuckel. Dann Richtung Blosekopf, Knetschwasen, Sandweg, Schützenhaus Sasbachwalden, Illenkreuz, Hundeplatz Oberachern, Illenau-Gelände, Antonius-Strasse zum Friedhof Oberachern. Von dort weiter zum Schützenhaus Oberachern, diesmal jedoch unten herum zum Parkplatz am Sportplatz. Nun hatte ich noch etwas Zeit. So beschlossen Kira und ich vom Sportplatz Oberachern am "Wasserwerk" vorbei wieder zum Illenkreuz und von dort die Runde wieder zur Antoniuskapelle - jedoch ohne den Weg über Sandweg und dann direkt zum Ausgangspunkt des morgentlichen Laufes. 17,5km waren Kira und ich unterwegs. Nach rund 2 Std. 15 Min. konnte ich mir wieder trockene Kleider anziehen. Petra, Astrid und Waltraud walkten rund 12,5km. Auch sie hatten mit den Tücken des "künstlichen" Bodenbelages zu kämpfen. Während unserer Sonntag-Morgenrunde bliebe es fast ganz trocken. Als wir dann vom Sportplatz wieder nach Hause fuhren fing es richtig an zu Regnen. Nächsten Sonntag laufen wir von Renchen-Ulm nach Bühl auf dem Ortenauer-Weinpfad.
Samstag, 2. Januar 2010
6. Hornisgrindelauf
Am Sonntag 14. November 2010 um 08.00 Uhr starten wir zum 6. Hornisgrindelauf zu Gunsten der 3 Waisenkindern.
Infos zum Lauf findet ihr HIER
Laufend in´s Neue Jahr
An Silvester 2009 trafen wir uns um 15.00 Uhr am Hundeplatz zum Jahresabschlusslauf. Gelaufen waren wir rund 9 km und kamen gemeinsam mit den Walkern am Ausgangspunkt wieder an. Bei einer guten Tasse Tee und Neujahrsbrezeln liesen wir das vergangene Jahr ausklingen. Wir das waren: Karoline, Marliese, Calin, Eddi, Astrid, Petra.
Rund 2 Stunden und 15km waren wir an Neujahr 2010 um Renchen-Ulm unterwegs. Meinrad führte die Läufer und Marina die Walker. Gemeinsam trafen wir uns an der Ullenburghalle um anschliessend bei Neujahrsbrezeln, Kaffee, Kuchen, Käsebrötchen, selbstgemachter Wurst ....usw. den wunderschönen Jahresanfang bei Marina und Meinrad zu geniessen. Fotos findet ihr HIER
Sonntag, 20. Dezember 2009
Freundschaftslauf von Durbach nach Strasbourg
Saukalt war´s heut morgen. Minus 10 Grad zeigte das Thermometer an, aber es war trocken-kalt. Rund 400 Läufer-/innen folgten der Einladung von Rita, Alfons, Brigitte und Rudolf und starteten pünktlich um 09.00 Uhr am Durbacher Rathaus. Die Läuferschar schlängelte sich gemächlich von Durbach über Ebersweier, Windschlägt, Kork, Neumühl über die Mimrambrücke in Kehl gen Weihnachtsmarkt in Strasbourg. Der Wettergott meinte es gut mit den Läufern. Gelegentlich errinnerte außer dem uns umgebenden Schnee ein etwas kühler Wind daran, dass es nun doch Winter geworden ist. Zwei Versorgungsstellen boten uns hervorragendes zur Stärkung an. Den Rückweg von Strasbourg nach Durbach durften die Läufer mit Bussen antreten. Den Abschluss des Laufes feierten wir in der Halle in Ebersweier. Wer Glück hatte, konnte bei der Tombola sogar noch etwas gewinnen. Gewinner waren nicht nur wir, sondern auch krebskranke Kinder. Zu ihren Gunsten waren wir 30km unterwegs. Wir, die in der glücklichen Lage sind frei nach unserem Willen laufen zu können, sollten diese Gabe zu schätzen wissen. Die Kinder, für die wir liefen, können das nicht. Ein herzliches Dankeschön an Alfons und Rita Schmieder sowie an Brigitte und Rudolf Mahlburg, die den Lauf wieder zum Leben erweckten und an die vielen fleißigen Helfer, die mit Sicherheit mehr von der Kälte spürten als wir beim Laufen. Hier findet ihr die Streckendetails
Sonntag, 6. Dezember 2009
Sontagmorgen Lauf rund um Lautenbach
Chrstina und Josef hatten uns zu einem wunderschönen Lauf rund um Lautenbach eingeladen.
Startzeit war um 9 Uhr am Bahnhof in Lautenbach, von dort führte uns der Weg vorbei an der Wallfahrtskirche Lautenbach, unterhalb vom Friedhof am Cafe Knochenblick vorbei, auf dem Josefweg nach Sulzbach, an der Kapelle ging es dann steil den Berg hinauf zum Sulzbachergrat und Pilatusfelsen; dort trennten sich dann die Wege von den Läufern und Walkern. Die Walker gingen dann Richtung Hubacker, dort wurde die Rench überquert und Richtung Lautenbach gegangen, vorbei am Forsthaus und über Hubacker zurück zum Ausgangspunkt. Die Läufer liefen dann weiter zum Sohlberg über die Steighütte wieder nach Lautenbach ca. 17 km. Die Laufstrecke findet ihr HIER
Startzeit war um 9 Uhr am Bahnhof in Lautenbach, von dort führte uns der Weg vorbei an der Wallfahrtskirche Lautenbach, unterhalb vom Friedhof am Cafe Knochenblick vorbei, auf dem Josefweg nach Sulzbach, an der Kapelle ging es dann steil den Berg hinauf zum Sulzbachergrat und Pilatusfelsen; dort trennten sich dann die Wege von den Läufern und Walkern. Die Walker gingen dann Richtung Hubacker, dort wurde die Rench überquert und Richtung Lautenbach gegangen, vorbei am Forsthaus und über Hubacker zurück zum Ausgangspunkt. Die Läufer liefen dann weiter zum Sohlberg über die Steighütte wieder nach Lautenbach ca. 17 km. Die Laufstrecke findet ihr HIER
Sonntag, 22. November 2009
Hardsteinrunde
Mirjam, Sonja, Petra, Meinrad, Eddi und Kira trafen sich morgens bei Petra zum Lauf-Walken auf der Hardsteinrunde. In Sasbach liefen wir los. Dem Laufbachpfad folgend führte uns der Weg zum Stausee Glashütte stetig bergauf zum Schneidersrank. Über den Stollenbergweg und Habichtweg gelangten wir zum Hardsteinkreuz. Dies war einer der schönsten Aussichtspunkten auf 704m Höhe. Vorbei am Lothardenkmal traten wir wieder auf dem Laufbachpfad den Rückweg an. Nach 24 km und 3:45 Std. Lauf/Walking waren wir wieder am Ausgangspunkt angelangt. Streckendetails findet ihr HIER Bilder gibt es HIER
Montag, 16. November 2009
Hornisgrindelauf 2009
Die Tage vor dem Lauf und am Abend davor öffnete der Himmel seine Schleusen und die Massen von Wasser flossen auf die Erde als wäre es das letzte Mal in den nächsten hundert Jahren, an denen es regnen sollte. Am Morgen des Lauftages zeigte sich das Wetter von seiner "Sonnenseite". Leicht bewölkt war es als wir uns um 08.00 Uhr am Waldparkplatz Illenau trafen. Trockenen Fusses erreichten wir die Hornisgrinde über die Wasserfälle Gaishöll, Horitt und Breitenbrunnen. Oben, am höchsten Punkt unseres Laufes begrüsste uns die Sonne. Wir genossen den Ausblick in den Bieberkessel und in die Rheinebene. Unser Weg führte uns vorbei am Mummelsee zum Seibelseckle. Dort liesen wir uns die leckere Erbsensuppe und die Butterbrezeln schmecken. Über die Unterstmatt gings zurück zum Breitenbrunnen um dann über die Glashütte und dem Junkerswald den Rückweg wieder an zu treten. Wir das waren: Rudolf und Brigitte, Katharina, Katrin, Petra S. und Petra, Maren, Josef, Meinrad, Eddi und seine Hündin Kira .
Jeder Teilnehmer spendete einen kleinen Betrag zu Gunsten bedürftiger Kinder.
Nach 7 Std. und 40km erreichten alle wohlbehalten den Ausgangspunkt.
Montag, 26. Oktober 2009
Heidilauf2009
Die Zeitumstellung war am richtigen Wochenende oder vielleicht auch der Termin zum Heidilauf. Egal wie, wir trafen uns um 06.30 Uhr am Färbertorparkplatz in Gernsbach. Nach der alten Zeit hätten wir viel, viel früher aufstehen müssen als gestern. Beim Hinfahren regnete es wie aus einem Duschkopf, aber was runter kommt ist eben weg. So war es auch. Kurz nach unserem Start nieselte es noch ein wenig, alles andere war Feuchtigkeit vom Morgennebel. Dessen entzog sich der Turm der Badner-Höhe. Er ragte in den fast - aber nur fast - sonnigen Morgen. Der Nebel selbst begrüsste uns wieder an der Hornsigrinde. Gerade recht, als wir über´s Hochmoor liefen. Das hatte das gewisse Etwas. Den Moorgeist hatten wir aber nicht gesehen - lag wohl am Nebel. Dann waren wir am Seibelseckele. Schon den ganzen Morgen hatten wir´s von den guten Weisswürsten, der Erbsensuppe und der Schwarzwälder. Diese genossen wir dann natürlich ausgiebig. Nach unserer kräftigen Stärkung gingen wir weiter Richtung Schurmsee. Je weiter wir wieder aus den Höhen hinabstiegen, je wärmer wurde es. So liefen wir schließlich "kurzärmlig" durch die Stille der Natur. Kein Auto , keine Touries, keine Musik - nichts war da. Es war einfach nur eine erholsame Stille. Am Schurmsee legten wir sogar eine 3 minütige Ruhepause ein - ja wirklich eine Ruhepause. Keiner durfte 3 Minuten lang sprechen, singen, pfeifen oder sich sonst einen Laut von sich geben. Das war klasse. Es war sooooo ruhig und still. Nur ein Vögelein sang in der Stille des Tages sein Lied. Vom Schurmsee aus machten wir uns auf den Weg weiter nach Schönmünzach. Die Wege, die wir gingen eigneten sich hervorragend zum Trainieren der Beine, Füsse, dem Sprunggelenk, der Rücken und Bauchmuskulatur - einfach gesagt, wir trainierten den ganzen Körper. War also nix für teer- und pflasterverwöhnte Füsse. Alle waren sich einig, dass wir diesen wunderschönen Lauf in herrlicher Natur in Schönmünzach nach rund 50km und etwas über 2000 m Höhendifferenz beendeten. Den Rückweg machten wir auch per Pedes, aber diese baumelten in der schön, warmen Strassenbahn bis Gernsbach - unserem Ausgangspunkt - an dem wir vor rund 9 einhalb Stunden starteten. Ach ja, wir, das waren: Heidi, Reinhold, Brigitte, Rudolf, Claus, Martin und ich. Infos zum Heidilauf findet ihr HIER
Sonntag, 18. Oktober 2009
Laufend um Lautenbach
Heute waren wir um Lautenbach laufend und walkend unterwegs. Josef und Christina Wunsch hatten uns eine wunderschöne Lauf- und Walkingstrecke angeboten. Josef führte die Laufgruppe und Christina die Walkinggruppe. Wir kamen unter anderem an der Burgruine Bärenburg, Neuenstein und dem Schärtenkopf vorbei. Unser Ausgangs- und Endpunkt war der Sportplatz in Lautenbach. Bei Kartoffel-und Gulaschsuppe, sowie Kaffee und Kuchen beendeten wir diesen schönen Lauf- und Walkingtag bei Katharina und Uwe in Stadelhofen. Wir das waren: Josef Wunsch, Brigitte und Rudolf Mahlburg, Meinrad Weber, Uwe Matzkowski und Eddi Urban - alle Läufer und die Walker: Christina Wunsch, Astrid Domanski, Gerlinde Werner, Jutta Zimmer und Peta Urban. Unsere Bilder findet ihr HIER
Illenaulauf
Wir waren beim Illenaulauf2009. Mit rund 500 Startern gingen wir vom Gelände der Illenau aus auf die verschiedensten Laufstrecken rund um unseren Trainingsberg, dem Bienenbuckel. Auf der 8km Strecke war Uwe 33:58 Minuten unterwegs. Auf der 14km Strecken waren Josef Wunsch 1:09 Std., Meinrad Weber 1:11 Std., Katharina Walther 1:24 Std., Karoline Kornmeier und Eddi Urban 1:26 Std., Petra Schneider 1:27 Std. und Rolf Kübler 1:29 Std.. Waltraud Weber walke die 12,5 km Strecke in 1:50 Std. gemeinsam mit Gerlinde Werner. Petra Urban, Astrid Domanski und Jutta Zimmer kamen nach 2:07 Std. wieder auf dem Geländer der Illenau an.
Ausnahmsweise tauchen hier mal unsere Zeiten auf. Für uns war´s jedoch wieder ein schöner Genusslauf mit Genusswalking. Andere nennen so was "Wettkampf" .
Montag, 12. Oktober 2009
Schwarzwaldmarahon Bräunlinen
In Bräunlingen kann man Urlaub, Laufen und Walken genussvoll mit ein ander vereinen. Am Sa. 10.10.09 reisten wir, Katharina, Uwe, Astrid, Gerlinde, Petra und Eddi an. Bei Familie Weh in Döggingen ca. 4km von Bräunlingen entfernt wohnten wir an diesem Wochenende. Petra, Astrid und Gerlinde walkten am Samstag-Mittag die Halbmarathonstrecke. Anfangs hatten sie noch schönes Wetter, dann aber wurden sie richtig getauft. Aber nicht nur sie, Katharina, Uwe und ich gingen zu Fuss von Bräunlingen = Start des Walkings zurück nach Döggingen um den Walkern auf der Strecke entgegen zu laufen und sie unterwegs anzufeuern. Auf unserem Rückmarsch wurden wir so richtig nass. Das Wasser durchdringte unsere Jacken, T-Shirts und Unterhemden. Die Füsse schwammen ausgiebig in den Schuhen. Unsere Walker kamen trotzdem alle wohlbehalten nach 3:05 Std. in Bräunlingen wieder an. Den Abend liesen wir bei herzhaftem und sehr gutem Essen ausklingen. Am Sonntag morgen gabs ein köstliches Frühstück mit wohl duftendem Kaffee und einem Frühstücksei, natürlich von den eigenen Hühnern der Familie Weh. Wir genossen die angenehme, familiäre Athmosphäre unserer Gastgebern. Einmal nass, das reicht war unsere Losung und wir sollten recht behalten. Am Sonntag morgen um 1/2 zehn starteten Katharina, Uwe, Eddi und Josef ( er war am Sonntag angereist) beim Marathon. Das Wetter zeigte sich wirklich von seiner besten Seite. Gelegentlich tauchte eine Wolke auf, das war´s aber schon. Wir hatten optimales und trockenes Laufwetter. Uwe erreichte das Ziel nach 3:47 Std., Josef nach 3:50 Std., Eddi nach 4:27 Std. und Katharina nach 4:37 Std. Die sehr warme Dusche nach dem Laufen tat so richtig gut. Zum späteren Essen gesellte sich noch Christina, die Frau von Josef zu uns. Die Bilder von unserem Lauf-Wochenend-Urlaub findet ihr HIER
Sonntag, 4. Oktober 2009
Ultralauf um Baden-Baden
Ungewohnte Kühle umgab uns morgen um 08.00 Uhr im Aumattstadion in Baden-Baden, als wir uns auf den Weg machten, um per Pedes auf dem Panoramaweg 60km lang Baden-Baden zu umrunden. Rund 20 Läufer und 9 Walker folgten der Einladung von laufendhelfen.de die Strecke für einen guten Zweck unter die Füsse zu nehmen. Nach mehreren Stunden wich die Kühle einer angenehmen Wärme. Angenehmes wunderschönes Bilderbuchwetter begleitete uns des auf dem Weg bis wir abends nach rund 10,5 Std. den Ausgangspunkt unseres Ultras wieder erreichten. Die Walker folgtem dem Panoramaweg von der Merkurtalstation bis zum Scherrhof. Am Scherrhof war für sie der Walk nach 18km und 4 Std. Walking beendet. Wir Läufer hatten dort unsere "Halbzeit". Im Aumattstadion angekommen liesen wir den Tag nach einer herrlich, warmen Dusche und bei sehr gutem Essen in gemütlicher Runde ausklingen. Bilder findet ihr Hier Streckendetails findet ihr HIER (Danke an Meinrad Weber für die Streckendetails)
Dienstag, 29. September 2009
So erlebte Karoline ihren ersten Marathon...
Mein 1. "offizieller marathon"
geschenkt am 02.04.2009 vom "elitetrupp-eddi"
vollzogen am 20.09.09 in karlsruhe mit eddi
training zum jahreswechsel top- danach familiär bedingter trainingsausfall
bis hin zu..........(gar nix mehr) dann 20. sept.:
woche zuvor: "Bänder-dehnen" im karate und danach hatte ich immer - dort wo mein
muskelriss war - schmerzen . habe ulli danach gefragt, die meint das sei normal,
mache mir aber trotzdem sorgen wegen dem marathon - daß da bloß nichts ist.
nein, meint die , da IST nix, blos eine kleine dehnung, nicht gefährlich rein gar nix
und : ich hab mir den linken oberschenkel überdehnt und der muskel ums knie tut weh
mache mir große sorgen wegen dem marathon.....l auch weil ich einfach familiär
bedingt kurz nach ende mai /juni /juli gar nicht mehr zum trainieren gekommen bin
SA karatelehrgang-soweit so gut - dann: der großmeister läßt uns geschlagene
5 min. links vor stehen. der ohnehin schon "lädierte" linke oberschenkel läßt grüßen........!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ansonsten ist nix aufregendes. den 2. karatelehrgang nachmittags lasse ich sausen
in blick auf den marathon den tag drauf und meinen ohnehin schon lädierten und jetzt
noch mehr lädierten oberschenkelmuskel. kann kaum noch richtig laufen -
linker oberschenkel, muskel ums knie schmerzt
fahren heim - rest des tages wie bekannt - abends noch mit dem fahrrad 14 km zum
geburtstag und zurück - aber "ohne" VOLLFRESSEN und OHNE ALKOHOL und ich
war um 22 uhr wieder daheim, aber wäsche aufhängen, spülmaschine und so weiter...
sorgen machen mir nur: der lädierte oberschenkel und der muskel ums linke knie
um 0.20 war ich im bett - und konnte kurz vor 1 uhr geweckt durch blackys gebell
(was da wohl war?) danach kaum noch einschlafen. habe eigentlich gar nicht
geschlafen - nur so gedöst und "angst gehabt" ich könnte den wecker verpaßen.
wecker geht - stehe auf- 3 tassen kaffee - schlüpfe in die sachen - alles gerichtet -
ab zu eddi - aus der entfernung sehe ich das tor ist auf - ist er ohne mich "weg" -
das tor ist doch sonst immer zu - werde immer schneller im schritt - dann licht im
hausgang -aufregung umsonst - natürlich bin ich pünktlich....
fahren weg - petra sitzt hinten bei mir wir holen jutta ab - und ich "zittere vor aufregung"
in bühl am bahnhof einige "athleten" zu sehen. ein junger mann schließt sich uns an
und entpuppt sich später im zug als 1. DAN.
jetzt regt sich auch ein bißchen "appetit". ich "speise" meine "frühstücksverpflegung"
belegtes knäckebrot und dazu trinke ich hafermilch.
in karlsruhe gehen wir erst auf ein "TOP-BAHNHOFS - KLO" danach Kaffee trinken.
die 2 km bis zur halle laufen wir zu fuß. viel polizei unterwegs und alle fröhlich -
klar - läufer laufen und gehen dann glücklich heim -
da gibts kein ramba-zamba wie vielleicht bei fußballfans..... oder anderen....
ich zittere zum teil immer noch vor aufregung. an der europahalle laufen wir rein.
alles sportler, ein paar stände......
die soundanlage spielt so richtigen "lauf-psycho-sound". ich blicke in die halle und
fühle mich erinnert an "früher" und fühle mich wie "daheim" (sporthalle - athleten) bin
jetzt ganz ruhig als wäre gar nix.
gehe mein startunterlagen holen, meinen chip für die zeitmessung, mein t-shirt holen
(umsonst für FRÜHANMELDUNG) .. in der halle gute stimmung, top-sound, alles läufer,
fühle mich "pudelwohl",,,,, verklebe meine füsse, wechsle die socken, sortiere die verpflegung
: 1 powerbar kurz vor dem start, 1 x 0,5 l wasser ohne pfand für den start , kontrolliere
verpflegung u. a. am lauf-t-shirt, alles ok und wir laufen richtung andere halle wo unsere
rucksäcke unter "aufsicht" gelagert werden - bei der gepäckabnahme trifft mein lauftrainer
natürlich gleich auf einen haufen leute - die nehmen mich gleich mit auf - als ob ich schon
20 jahre zu ihnen gehören würde - das ist ein schönes gefühl - aber so üblich unter läufern
das tut mir gut -ein "mädele" geht mit mir zum "pinkeln" und da bei 12.000 läufern alle
toiletten zu - gehen wir beide zur baustelle und pi.... zwischen .....rechts und links ....männern
aber alle sind so beschäftigt und nervös daß es eh nicht auffällt.
kurz vor dem start - muß ich schon wieder - schlage mich in die büsche - die keine sind-
gehe hinter ein paar autos - kommt ein mann - sieht mich an und dreht mirs hinterteil zu
und pinkelt los.
ich hockle mich hin - hinterteil auch zu ihm und pinkle auch vor aufregung los.
da pinkeln wir "a. an a". und jeder tut so als würde er den anderen gar nicht "wahrnehmen"
ganz " DISKRET" mit neutralem blick entfernen wir uns wieder voneinander......
gehe zurück in den startblock und finde im 1. moment meine leute nicht - gerate in panik .
( xtausend läufer) finde meine leute dann doch aber wo ist der 1. dan und jetzt zittere ich
wieder vor aufregung
mein nasenbluten der letzten zeit (bin immer mit Gästehandtuch gelaufen -
hat zunächst "erstaunen" bei manchem ausgerufen.
1 min. vorm start. die stimmung ist gigantisch. musik: steppenwolf born to be wild,
dann acdc highway to hell und der start naht und mir schießt das blut aus der nase.....
läufer links vor mir drückt mir ein tempo in die hand und ich denke mir beim laufen geht
der druck "vom kopf" doch in die "beine" ich probiers jetzt - daß laß ich mir jetzt nicht
kaputt machen. ok: wir starten und die nächsten km sind so "fantastisch viel auf der
strecke" geboten - daß ich fast vergesse daß ich fast 3 km lang nur blut schlucke und
es mir eigentlich gar nicht gut geht. aber die "show" geht weiter - die beine laufen sich warm
- das nasenbluten hört so "halb" auf..... die stimmung ist gigantisch. durch die stadt -
die straßen sind gesperrt - autos von der gegenfahrbahn hupen -
vom hochhaus geklatsche und geklapper - aus einer kneipe "torkeln" ein paar offensichtliche
"gestrandete existenzen" - die schauen fasziniert und rufen und klatschen und müssen sich
selber festhalten damit sie nicht umfallen.......
und schon kommt die nächste gruppe am straßenrand..... es ist so viel ....
es ist so toll. erinnerungen kommen bei mir durch - ob "tour de france" oder
"Deutschlandtour" wie ich mit den kindern am straßenrand war und die profis angefeuert habe
so werd jetzt ICH angefeuert
wir haben an der startnummer unseren vornamen aufgedruckt - das publikum ruft z.t. uns
mit namen an.
unterwegs steht der SV-fotograf am straßenrand - erkennt mich und brüllt - und ich mache
noch ein paar begeisterte "posen" die er fotografiert........
jetzt läuft links vor mir "biene maja" : eine Top-perücke (wie kann man damit nur laufen -
das ist doch so heiß) - tolle flügel - und laufschuhe - sieht echt top aus -
den weihnachtsmann habe ich beim "richten" sehen aber leider nicht später an der strecke
. eddi "bremst" meine geschwindigkeit immer wieder. und ich passe mich ihm an..
.und weiter gehts - fast alle km steht irgendein stand - oder ein verein der eine aufführung macht -
km- später - kurz vor 21 treffen wir auf den 1. DAN wieder . er ist "arg geschafft" und bringts
immerhin soweit daß er uns seine e-mail-adresse nennen kann.
eddi und ich versuchen ihn noch "mitzuziehen" aber er hat nicht mehr soviel kraft
der 1. dan wundert sich noch, es waren "bauchtanzgruppen" angesagt, aber er hat noch
keine gesehen - und eddi meint nur- ja das gibts halt nicht am HALBMARATHON -
da muß man schon "DEN GANZEN" laufen -
wirst sehen ab km 22 gibts die "WEIBER"
so weit so gut - die halbmarathonweiche kommt - der 1. dan biegt ab -
eddi macht noch ein bild von mir und weiter gehts auf der marathonstrecke und wie
es der "teufel haben will" an km 22 ist die erste bauchtanzgruppe.!!!!!!
eddi hat sie extra fotografiert um sie dem 1. dan zu schicken.................
immer noch ist "action" an der strecke. alle vereine machen darbietungen -
in der stadt an den wohnblocks sind so manch "halbseidene " leute auch am rand
gepaart mit dem üblichen "mittelbürger"
der "marathon" "vereint" alle gesellschaftsschichten - manche gucken "verwundert":
( wie kann man nur) - manche gucken "begeistert" (würd ich auch gern können)
und manche gucken nur (weil da is was los und da machen wir halt auch mit)
und mir gehts immer noch prächtig. 8000 leute an der strecke- die anfeueren,
dazu die live-bands und die sind fast so gut "daß man am liebsten stehen bleiben würde"
an der nächsten ecke ein moderator vom radio - usw. usw. usw. es ist echt viel geboten
und es ist 2 x mehr als ich gedacht hatte.
und so gehts weiter - in einem waldstück gehe ich aufs klo und verliere den 1. teil verpflegung.
ist aber nicht schlimm - es gibt mir "erfahrungswerte" WARUM!!!! (weiß ich dann NACH her)....
und nochmals weiter und so fort und alles gut.
die verpflegung ist heuer wohl nicht ganz so TOP aber eddi und ich "ergattern" ein stück
selbstgemachten nußkuchen - ach ist der KÖSTLICH!!!!!
später kommen wir an leuten vorbei die johlen und haben eine Thermoskanne dabei:
eddi fragt ob wir einen schluck kaffee haben können - private verpflegung - tat das gut -
dieser kaffee - !!!
und weiter gehts im laufschritt - vorbei an allem möglichen.........
bauchtanzgruppen sind gleich "mehrere" in abständen postiert - dazwischen mehrer
auffführungen von diversen vereinen oder auch privaten leuten:
aber was hatte "ICH VORHER GESAGT": normalerweise läuft alles rund -
ABER bis 42 km kann so viel passieren (und eigentllich hab ich das nur einem
"ultra" nachgeplappert und es sollte sich so "BITTER BEWAHRHEITEN"................)
bei km 34 hüpfe ich noch "wie ein junges reh" bei ca. km 35 schießen mir
wadenkrämpfe links kurz überm ehem. muskelriß ein ---- kurz darauf auch
wadenkrämpfe gleicher höhe - rechts - kurzes walken verbessert - erneutes laufen = scheiße
ABER WALKEN tut auch "höllisch weh" - was tun???
ich heule - teil aus schmerz - ganz klar - aber noch mehr aus "wut-Ärger-" warum machen die
waden das nicht mit??? für mich erstaunlich - da mein augenmerk auf den oberschenkel
und kniemuskel releviert war. aber oberschenkelmuskel und kniemuskel "melden
beanspruchung" aber nix "außergewöhnliches" und "HALTEN" wo es doch fast gar
nicht mehr möglich ist...........
die packen das - auf meinen körper ist verlass - nur die "WADEM" drehen total durch
ich hab zwar eine not-schmerz-tablette dabei die könnte ich jetzt nehmen
(tu ich aber mit absicht nicht) denn wenn ich den schmerzgrad nicht mehr spüren kann
riskiere ich womöglich wieder einen muskelfaserriss oder noch schlimmer nochmals
einen muskelriß. ich könnte auch aus "reinen willen" jetzt total weiterlaufen
(könnte ich mit dem kopf aber mit dem fazit die nächsten 3 wochen kaputte wadenmuskeln
zu haben.....und das hat mein körper nicht verdient!!!!)
ich muss den marathon beenden - aber wenn die beiden wadenmuskeln nicht mehr können
muß ich irgendwie ins ziel kommen - ohne schmerztablette und doping - und vor allem
so "schonend" wie möglich, die wadenmuskeln machen ja "nicht aus spaß schlapp" -
ich muss mein ziel erreichen und meinen körper oder
die beanspruchten muskeln soweit wie möglich schonen.
es gibt nur einen weg - langsamer - also verliere ich meine "gute - top - zeit".................
das ist hart und tut weh .................... aber mein verstand sagt:
"lieber ein verletzter stolz als ein verletzter muskel"
und so komme ich "erheblich später als geplant" an...............................
ins zielfoto "lächle" ich noch wie man sehen kann - sekunden später lege ich mein
gästehandtuch und meinen kopf auf das bahnengeländer und "heule los"
katharina kommt legt sich fast auf mich und meint: komm karo lass es raus - ist gut danach
schließlich kommt "uwe" - betrachtet mich mit außergewöhnlichen interesse und meint:
jetzt wart mal die nächsten tage ab: der schmerz geht - aber der stolz bleibt
katharina holt mir mehrfach trinken - ich traue mich nicht hinzusetzen aus angst ich kann
nicht mehr aufstehen. aber ich setze mich dann doch hin- petra 15 min. später ins ziel
irgendwann marschieren wir richtung halle (unsere rucksäcke holen) dann marschieren
wir richtung europahalle zum duschen - anschließend essen (essensbon 5,-- für läufer)
aber der teller ist viel zu klein. ich schaufle mir 4 versch. salate mit sauce aufs teller,
die nudeln obenauf und drüber je 1 schöpfer tomatensauce und 1 schöpfer bolognese.
und das hab ich alles verschnitten und gemischt gegessen und es war "göttlich gut"!!!!!
dazu noch 1 becher cola - was will der mensch mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
am nebentisch hocken sportler - sie eine schlanke blondine die es nur von "zeiten " hat
hier hock ich - eine etwas verbrauchte und vom leben etwas mitgenommene frau -
und ich höre nur halb hin - das nebendran ist eine "andere liga"!!!! und es macht mir nix aus
- ich kann akzeptieren daß es andere gibt die "besser und schöner" sind und ich bin froh
und glücklich daß ich mit meinen leistungen zufrieden sein
kann und die "liga" in der ich bin akzeptieren kann.......
ich bin für mich und heute zufrieden - klar - es hat nicht so geklappt wie von mir aus geplant -
aber auf 42 km kann viel passieren - und meine wadenmuskeln zu "quälen" nur für eine
gute zeit - nein dafür ist mir mein körper zu schade - ich MUSS das nicht -
ICH muss NIX irgendjemand BEWEISEN
hab den marathon geschafft - bin durch und das auch noch in einer akzeptablen zeit!!!!!!!!!
nicht in "meiner persönlichen bestzeit" aber in einer akzeptablen zeit!!!!!!!!!!!!!111
und eddi meint nur es wäre zu warm gewesen 28 grad, rot -kreuz hatte veil zu tun - die läufer sind
reihenweise umgefallen - ich nicht!!!!!!!!!!!!!!
stimmt schon der krankenwagen ist 2 x mit blaulich auf die halbmarathonstecke......
klar - die 10 km die umsattlen auf "halbmarathon" überschätzen sich gern...................
auf der marathonstrecke "kein" krankenwagen - aber viele mit "wadenkrämpfen" rot kreuz
musste dehnen und entschärfen - viele liegen vom "RK" aufgestellt - auch viele läufer drauf
- also das brauchte ich dann auch nicht und so gesehen ist mein fazit sehr "POSITIV"
gehen wieder die 2 km zurück an den zug und das nach 42 km und wadenkrämpfen
und dann im zug "ENDLICH SITZEN" "BEINE HOCH"
der tag danach: muß schaffen - ziehe eine an den waden recht weite hose an und dazu
die "offiziell verbotenen" sandalen. aber ich will viel platz und frische luft für die zehen
(Blasen) und für die Waden - die sollen sich wohlfühlen - kam gut aus dem bett -
klar bei 5 std. schaffen = hoch - tief - bücken usw.usw.
merkt man schon eine belastung - aber ansonsten ist es gut -
vom kopf-hals-schultern -rücken-becken sowie die gesamte wirbelsäule fühlt sich
an wie "NEU" und irgendwie habe auch ich das gefühl ich wäre plötzlich
20 jahre jünger?????
der oberschenkelmuskel und das knie benehmen sich als wäre nichts gewesen.
in den waden auch keine weiteren krämpfe. bei belastung spürt man die stellen der
wadenkrämpfe aber sonst nix. später gleich nach achern und AUF S PFERD .
und ich bin in den letzten 2jahren wahrscheinlich "NOCH NIE SO GUT GERITTEN"
wie am tag nach dem marathon. ich "klebte" förmlich im sattel.
später heim und ins karate - aber dort habe ich dann das training von der bank aus gesehen.
kinder haben zwar mitgemacht - aber für mich war es dann doch zuviel.
aber trotzdem - andere laufen einen marathon und sind 3 wochen krankgeschrieben
und ich steig tags drauf noch nach 5 stunden körperlichen schaffens noch aufs pferd!!!!
mache den rest der woche "langsam" möchte meinen körper "schonen" aber schon am DO ist ein weiterer wichtiger termin - der es mir nicht möglich macht - wenigstens mal am nachmittag auszuruhen - aber das ist eine andere geschichte...... mein fazit " ich WILL es WIEDERTUN" und dieses absolute "tolle körpergefühl tagsdrauf wiederhaben. das war so unbeschreiblich. das kann man nicht erklären:
das muß man "ERLEBT" haben
geschenkt am 02.04.2009 vom "elitetrupp-eddi"
vollzogen am 20.09.09 in karlsruhe mit eddi
training zum jahreswechsel top- danach familiär bedingter trainingsausfall
bis hin zu..........(gar nix mehr) dann 20. sept.:
woche zuvor: "Bänder-dehnen" im karate und danach hatte ich immer - dort wo mein
muskelriss war - schmerzen . habe ulli danach gefragt, die meint das sei normal,
mache mir aber trotzdem sorgen wegen dem marathon - daß da bloß nichts ist.
nein, meint die , da IST nix, blos eine kleine dehnung, nicht gefährlich rein gar nix
und : ich hab mir den linken oberschenkel überdehnt und der muskel ums knie tut weh
mache mir große sorgen wegen dem marathon.....l auch weil ich einfach familiär
bedingt kurz nach ende mai /juni /juli gar nicht mehr zum trainieren gekommen bin
SA karatelehrgang-soweit so gut - dann: der großmeister läßt uns geschlagene
5 min. links vor stehen. der ohnehin schon "lädierte" linke oberschenkel läßt grüßen........!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ansonsten ist nix aufregendes. den 2. karatelehrgang nachmittags lasse ich sausen
in blick auf den marathon den tag drauf und meinen ohnehin schon lädierten und jetzt
noch mehr lädierten oberschenkelmuskel. kann kaum noch richtig laufen -
linker oberschenkel, muskel ums knie schmerzt
fahren heim - rest des tages wie bekannt - abends noch mit dem fahrrad 14 km zum
geburtstag und zurück - aber "ohne" VOLLFRESSEN und OHNE ALKOHOL und ich
war um 22 uhr wieder daheim, aber wäsche aufhängen, spülmaschine und so weiter...
sorgen machen mir nur: der lädierte oberschenkel und der muskel ums linke knie
um 0.20 war ich im bett - und konnte kurz vor 1 uhr geweckt durch blackys gebell
(was da wohl war?) danach kaum noch einschlafen. habe eigentlich gar nicht
geschlafen - nur so gedöst und "angst gehabt" ich könnte den wecker verpaßen.
wecker geht - stehe auf- 3 tassen kaffee - schlüpfe in die sachen - alles gerichtet -
ab zu eddi - aus der entfernung sehe ich das tor ist auf - ist er ohne mich "weg" -
das tor ist doch sonst immer zu - werde immer schneller im schritt - dann licht im
hausgang -aufregung umsonst - natürlich bin ich pünktlich....
fahren weg - petra sitzt hinten bei mir wir holen jutta ab - und ich "zittere vor aufregung"
in bühl am bahnhof einige "athleten" zu sehen. ein junger mann schließt sich uns an
und entpuppt sich später im zug als 1. DAN.
jetzt regt sich auch ein bißchen "appetit". ich "speise" meine "frühstücksverpflegung"
belegtes knäckebrot und dazu trinke ich hafermilch.
in karlsruhe gehen wir erst auf ein "TOP-BAHNHOFS - KLO" danach Kaffee trinken.
die 2 km bis zur halle laufen wir zu fuß. viel polizei unterwegs und alle fröhlich -
klar - läufer laufen und gehen dann glücklich heim -
da gibts kein ramba-zamba wie vielleicht bei fußballfans..... oder anderen....
ich zittere zum teil immer noch vor aufregung. an der europahalle laufen wir rein.
alles sportler, ein paar stände......
die soundanlage spielt so richtigen "lauf-psycho-sound". ich blicke in die halle und
fühle mich erinnert an "früher" und fühle mich wie "daheim" (sporthalle - athleten) bin
jetzt ganz ruhig als wäre gar nix.
gehe mein startunterlagen holen, meinen chip für die zeitmessung, mein t-shirt holen
(umsonst für FRÜHANMELDUNG) .. in der halle gute stimmung, top-sound, alles läufer,
fühle mich "pudelwohl",,,,, verklebe meine füsse, wechsle die socken, sortiere die verpflegung
: 1 powerbar kurz vor dem start, 1 x 0,5 l wasser ohne pfand für den start , kontrolliere
verpflegung u. a. am lauf-t-shirt, alles ok und wir laufen richtung andere halle wo unsere
rucksäcke unter "aufsicht" gelagert werden - bei der gepäckabnahme trifft mein lauftrainer
natürlich gleich auf einen haufen leute - die nehmen mich gleich mit auf - als ob ich schon
20 jahre zu ihnen gehören würde - das ist ein schönes gefühl - aber so üblich unter läufern
das tut mir gut -ein "mädele" geht mit mir zum "pinkeln" und da bei 12.000 läufern alle
toiletten zu - gehen wir beide zur baustelle und pi.... zwischen .....rechts und links ....männern
aber alle sind so beschäftigt und nervös daß es eh nicht auffällt.
kurz vor dem start - muß ich schon wieder - schlage mich in die büsche - die keine sind-
gehe hinter ein paar autos - kommt ein mann - sieht mich an und dreht mirs hinterteil zu
und pinkelt los.
ich hockle mich hin - hinterteil auch zu ihm und pinkle auch vor aufregung los.
da pinkeln wir "a. an a". und jeder tut so als würde er den anderen gar nicht "wahrnehmen"
ganz " DISKRET" mit neutralem blick entfernen wir uns wieder voneinander......
gehe zurück in den startblock und finde im 1. moment meine leute nicht - gerate in panik .
( xtausend läufer) finde meine leute dann doch aber wo ist der 1. dan und jetzt zittere ich
wieder vor aufregung
mein nasenbluten der letzten zeit (bin immer mit Gästehandtuch gelaufen -
hat zunächst "erstaunen" bei manchem ausgerufen.
1 min. vorm start. die stimmung ist gigantisch. musik: steppenwolf born to be wild,
dann acdc highway to hell und der start naht und mir schießt das blut aus der nase.....
läufer links vor mir drückt mir ein tempo in die hand und ich denke mir beim laufen geht
der druck "vom kopf" doch in die "beine" ich probiers jetzt - daß laß ich mir jetzt nicht
kaputt machen. ok: wir starten und die nächsten km sind so "fantastisch viel auf der
strecke" geboten - daß ich fast vergesse daß ich fast 3 km lang nur blut schlucke und
es mir eigentlich gar nicht gut geht. aber die "show" geht weiter - die beine laufen sich warm
- das nasenbluten hört so "halb" auf..... die stimmung ist gigantisch. durch die stadt -
die straßen sind gesperrt - autos von der gegenfahrbahn hupen -
vom hochhaus geklatsche und geklapper - aus einer kneipe "torkeln" ein paar offensichtliche
"gestrandete existenzen" - die schauen fasziniert und rufen und klatschen und müssen sich
selber festhalten damit sie nicht umfallen.......
und schon kommt die nächste gruppe am straßenrand..... es ist so viel ....
es ist so toll. erinnerungen kommen bei mir durch - ob "tour de france" oder
"Deutschlandtour" wie ich mit den kindern am straßenrand war und die profis angefeuert habe
so werd jetzt ICH angefeuert
wir haben an der startnummer unseren vornamen aufgedruckt - das publikum ruft z.t. uns
mit namen an.
unterwegs steht der SV-fotograf am straßenrand - erkennt mich und brüllt - und ich mache
noch ein paar begeisterte "posen" die er fotografiert........
jetzt läuft links vor mir "biene maja" : eine Top-perücke (wie kann man damit nur laufen -
das ist doch so heiß) - tolle flügel - und laufschuhe - sieht echt top aus -
den weihnachtsmann habe ich beim "richten" sehen aber leider nicht später an der strecke
. eddi "bremst" meine geschwindigkeit immer wieder. und ich passe mich ihm an..
.und weiter gehts - fast alle km steht irgendein stand - oder ein verein der eine aufführung macht -
km- später - kurz vor 21 treffen wir auf den 1. DAN wieder . er ist "arg geschafft" und bringts
immerhin soweit daß er uns seine e-mail-adresse nennen kann.
eddi und ich versuchen ihn noch "mitzuziehen" aber er hat nicht mehr soviel kraft
der 1. dan wundert sich noch, es waren "bauchtanzgruppen" angesagt, aber er hat noch
keine gesehen - und eddi meint nur- ja das gibts halt nicht am HALBMARATHON -
da muß man schon "DEN GANZEN" laufen -
wirst sehen ab km 22 gibts die "WEIBER"
so weit so gut - die halbmarathonweiche kommt - der 1. dan biegt ab -
eddi macht noch ein bild von mir und weiter gehts auf der marathonstrecke und wie
es der "teufel haben will" an km 22 ist die erste bauchtanzgruppe.!!!!!!
eddi hat sie extra fotografiert um sie dem 1. dan zu schicken.................
immer noch ist "action" an der strecke. alle vereine machen darbietungen -
in der stadt an den wohnblocks sind so manch "halbseidene " leute auch am rand
gepaart mit dem üblichen "mittelbürger"
der "marathon" "vereint" alle gesellschaftsschichten - manche gucken "verwundert":
( wie kann man nur) - manche gucken "begeistert" (würd ich auch gern können)
und manche gucken nur (weil da is was los und da machen wir halt auch mit)
und mir gehts immer noch prächtig. 8000 leute an der strecke- die anfeueren,
dazu die live-bands und die sind fast so gut "daß man am liebsten stehen bleiben würde"
an der nächsten ecke ein moderator vom radio - usw. usw. usw. es ist echt viel geboten
und es ist 2 x mehr als ich gedacht hatte.
und so gehts weiter - in einem waldstück gehe ich aufs klo und verliere den 1. teil verpflegung.
ist aber nicht schlimm - es gibt mir "erfahrungswerte" WARUM!!!! (weiß ich dann NACH her)....
und nochmals weiter und so fort und alles gut.
die verpflegung ist heuer wohl nicht ganz so TOP aber eddi und ich "ergattern" ein stück
selbstgemachten nußkuchen - ach ist der KÖSTLICH!!!!!
später kommen wir an leuten vorbei die johlen und haben eine Thermoskanne dabei:
eddi fragt ob wir einen schluck kaffee haben können - private verpflegung - tat das gut -
dieser kaffee - !!!
und weiter gehts im laufschritt - vorbei an allem möglichen.........
bauchtanzgruppen sind gleich "mehrere" in abständen postiert - dazwischen mehrer
auffführungen von diversen vereinen oder auch privaten leuten:
aber was hatte "ICH VORHER GESAGT": normalerweise läuft alles rund -
ABER bis 42 km kann so viel passieren (und eigentllich hab ich das nur einem
"ultra" nachgeplappert und es sollte sich so "BITTER BEWAHRHEITEN"................)
bei km 34 hüpfe ich noch "wie ein junges reh" bei ca. km 35 schießen mir
wadenkrämpfe links kurz überm ehem. muskelriß ein ---- kurz darauf auch
wadenkrämpfe gleicher höhe - rechts - kurzes walken verbessert - erneutes laufen = scheiße
ABER WALKEN tut auch "höllisch weh" - was tun???
ich heule - teil aus schmerz - ganz klar - aber noch mehr aus "wut-Ärger-" warum machen die
waden das nicht mit??? für mich erstaunlich - da mein augenmerk auf den oberschenkel
und kniemuskel releviert war. aber oberschenkelmuskel und kniemuskel "melden
beanspruchung" aber nix "außergewöhnliches" und "HALTEN" wo es doch fast gar
nicht mehr möglich ist...........
die packen das - auf meinen körper ist verlass - nur die "WADEM" drehen total durch
ich hab zwar eine not-schmerz-tablette dabei die könnte ich jetzt nehmen
(tu ich aber mit absicht nicht) denn wenn ich den schmerzgrad nicht mehr spüren kann
riskiere ich womöglich wieder einen muskelfaserriss oder noch schlimmer nochmals
einen muskelriß. ich könnte auch aus "reinen willen" jetzt total weiterlaufen
(könnte ich mit dem kopf aber mit dem fazit die nächsten 3 wochen kaputte wadenmuskeln
zu haben.....und das hat mein körper nicht verdient!!!!)
ich muss den marathon beenden - aber wenn die beiden wadenmuskeln nicht mehr können
muß ich irgendwie ins ziel kommen - ohne schmerztablette und doping - und vor allem
so "schonend" wie möglich, die wadenmuskeln machen ja "nicht aus spaß schlapp" -
ich muss mein ziel erreichen und meinen körper oder
die beanspruchten muskeln soweit wie möglich schonen.
es gibt nur einen weg - langsamer - also verliere ich meine "gute - top - zeit".................
das ist hart und tut weh .................... aber mein verstand sagt:
"lieber ein verletzter stolz als ein verletzter muskel"
und so komme ich "erheblich später als geplant" an...............................
ins zielfoto "lächle" ich noch wie man sehen kann - sekunden später lege ich mein
gästehandtuch und meinen kopf auf das bahnengeländer und "heule los"
katharina kommt legt sich fast auf mich und meint: komm karo lass es raus - ist gut danach
schließlich kommt "uwe" - betrachtet mich mit außergewöhnlichen interesse und meint:
jetzt wart mal die nächsten tage ab: der schmerz geht - aber der stolz bleibt
katharina holt mir mehrfach trinken - ich traue mich nicht hinzusetzen aus angst ich kann
nicht mehr aufstehen. aber ich setze mich dann doch hin- petra 15 min. später ins ziel
irgendwann marschieren wir richtung halle (unsere rucksäcke holen) dann marschieren
wir richtung europahalle zum duschen - anschließend essen (essensbon 5,-- für läufer)
aber der teller ist viel zu klein. ich schaufle mir 4 versch. salate mit sauce aufs teller,
die nudeln obenauf und drüber je 1 schöpfer tomatensauce und 1 schöpfer bolognese.
und das hab ich alles verschnitten und gemischt gegessen und es war "göttlich gut"!!!!!
dazu noch 1 becher cola - was will der mensch mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
am nebentisch hocken sportler - sie eine schlanke blondine die es nur von "zeiten " hat
hier hock ich - eine etwas verbrauchte und vom leben etwas mitgenommene frau -
und ich höre nur halb hin - das nebendran ist eine "andere liga"!!!! und es macht mir nix aus
- ich kann akzeptieren daß es andere gibt die "besser und schöner" sind und ich bin froh
und glücklich daß ich mit meinen leistungen zufrieden sein
kann und die "liga" in der ich bin akzeptieren kann.......
ich bin für mich und heute zufrieden - klar - es hat nicht so geklappt wie von mir aus geplant -
aber auf 42 km kann viel passieren - und meine wadenmuskeln zu "quälen" nur für eine
gute zeit - nein dafür ist mir mein körper zu schade - ich MUSS das nicht -
ICH muss NIX irgendjemand BEWEISEN
hab den marathon geschafft - bin durch und das auch noch in einer akzeptablen zeit!!!!!!!!!
nicht in "meiner persönlichen bestzeit" aber in einer akzeptablen zeit!!!!!!!!!!!!!111
und eddi meint nur es wäre zu warm gewesen 28 grad, rot -kreuz hatte veil zu tun - die läufer sind
reihenweise umgefallen - ich nicht!!!!!!!!!!!!!!
stimmt schon der krankenwagen ist 2 x mit blaulich auf die halbmarathonstecke......
klar - die 10 km die umsattlen auf "halbmarathon" überschätzen sich gern...................
auf der marathonstrecke "kein" krankenwagen - aber viele mit "wadenkrämpfen" rot kreuz
musste dehnen und entschärfen - viele liegen vom "RK" aufgestellt - auch viele läufer drauf
- also das brauchte ich dann auch nicht und so gesehen ist mein fazit sehr "POSITIV"
gehen wieder die 2 km zurück an den zug und das nach 42 km und wadenkrämpfen
und dann im zug "ENDLICH SITZEN" "BEINE HOCH"
der tag danach: muß schaffen - ziehe eine an den waden recht weite hose an und dazu
die "offiziell verbotenen" sandalen. aber ich will viel platz und frische luft für die zehen
(Blasen) und für die Waden - die sollen sich wohlfühlen - kam gut aus dem bett -
klar bei 5 std. schaffen = hoch - tief - bücken usw.usw.
merkt man schon eine belastung - aber ansonsten ist es gut -
vom kopf-hals-schultern -rücken-becken sowie die gesamte wirbelsäule fühlt sich
an wie "NEU" und irgendwie habe auch ich das gefühl ich wäre plötzlich
20 jahre jünger?????
der oberschenkelmuskel und das knie benehmen sich als wäre nichts gewesen.
in den waden auch keine weiteren krämpfe. bei belastung spürt man die stellen der
wadenkrämpfe aber sonst nix. später gleich nach achern und AUF S PFERD .
und ich bin in den letzten 2jahren wahrscheinlich "NOCH NIE SO GUT GERITTEN"
wie am tag nach dem marathon. ich "klebte" förmlich im sattel.
später heim und ins karate - aber dort habe ich dann das training von der bank aus gesehen.
kinder haben zwar mitgemacht - aber für mich war es dann doch zuviel.
aber trotzdem - andere laufen einen marathon und sind 3 wochen krankgeschrieben
und ich steig tags drauf noch nach 5 stunden körperlichen schaffens noch aufs pferd!!!!
mache den rest der woche "langsam" möchte meinen körper "schonen" aber schon am DO ist ein weiterer wichtiger termin - der es mir nicht möglich macht - wenigstens mal am nachmittag auszuruhen - aber das ist eine andere geschichte...... mein fazit " ich WILL es WIEDERTUN" und dieses absolute "tolle körpergefühl tagsdrauf wiederhaben. das war so unbeschreiblich. das kann man nicht erklären:
das muß man "ERLEBT" haben
Freitag, 25. September 2009
Baden-Marathon
Du wirst nach dem Lauf ein anderer Mensch sein, als der, der gestartet ist... Diese Worte gab ich Karoline noch vor dem Start zu ihrem ersten, offiziellen Marathon mit auf den Weg. Noch wusste Sie nicht, was diese Worte für sie bedeuten. 4 dreiviertel Stunden hatte ich für ihren ersten Marathon geplant. Wir hatten auf der Strecke viel Spass. Die Stimmung während des Laufes und an der Strecke waren echt klasse. Karoline liefs rund. Es war einfach klasse. Nach km 23 waren wir selbst fast nur noch am überholen. Karoline strahlte richtig. Es lief super bei ihr. Sie genoss das Laufen so richtig. Dann, ja, dann kam km 35, für viele der "Mann" oder die "Frau" mit dem "Hammer". Krämpfe plagten Sie in den Beinen und die nächsten 7 km waren sehr mühsam für sie, aber, sie kämpfte tapfer und dann kam schliesslich km 41 und es waren die letzten Meter zum Ziel. Beim Einlauf in´s Stadion drehte sie nochmals richtig auf und gab mächtig Gas. Hand in Hand durchliefen wir das Ziel. Karoline strahlte, konnte aber ihren Erfolg noch gar nicht richtig fassen. Schon auf der Heimfahrt im Zug waren ihre Beine wieder o.k. . Am anderen Tag bekam ich eine Mail von Karoline. Sie fühlt sich nach dem Marathon besser, als zuvor und um 20 Jahre j ü n g e r , ihr Schulter- und Rückenmuskulatur ist gelocker und das will ich wieder tun, waren die weiteren Worte ihre Mail. Jetzt wusste Karoline, was ich mit den Worten: Nach dem Marathon......meinte.
Ganz hätt ich´s vergessen: Wir liefen wie immer ohne Uhr und kamen in 4:44 Std. in´s Ziel. Es war für alle von uns ein klasse Marathon. Wir das waren: Katharina Walther, Petra Schneider, Uwe Matzkowski, Horst Lang, Maren Kölmel, Achim Kaltenbach, Karoline Kornmeier und Eddi Urban. Petra Urban und Jutta Zimmer walkten den Halbmarathon.
Das war meine Sichtweise des 27. Badenmarathons in Karlsruhe.
Sonntag, 13. September 2009
Trainingslauf um Haslach
Heute morgen konnten wir wieder hautnah erleben, wie schön es doch in unserer unmittelbarer Umgebung ist. Wir das waren die Läufer Brigitta, Petra S., Josef, Meinrad, Mathias, Rolf, Eddi und die Walker: Maria, Marina, Petra U., Astrid, Christina, Ingrid. Beide Gruppen waren rund 3 Stunden unterwegs. Die Läufer folgten Rolf 21km lang über das Ringelbacher Kreuz, Schauenburg, Schwalbenstein, Schwalbenbrunnen, Oberkirch und auf dem Renchdamm wieder zurück zu Rolf. Maria walkte mit den Walkern über die Waldköpfelhütte, Ringelbacher Kreuz, Fatimakapelle, Bruder Klaus Quelle wieder zurück zum Ausgangspunkt. 14 Kilometer hatten sie hinter sich gebracht. Es war ein schöner Sonntag Morgen bei herrlichem Herbstwetter.
Abonnieren
Posts (Atom)